KONTAKTY

Brief Ihrer kath. Pfarrgemeinde Otterstadt

Nr. 82 Weihnachten 2012  

 

Dom_dreikönig

Titelbild: Anbetung der Könige, Johann Baptist Schraudolph, Dom zu Speyer

Liebe Schwestern und Brüder !

Weihnachten steht vor der Tür. Wieder einmal wird uns am Heiligen Abend ein Stern hinaus in die Dunkelheit locken. Wir werden uns aufmachen, am frühen Abend oder in der Nacht, um einen wichtigen Besuch zu unternehmen. - Es geht zur Krippe; sei es unser Erbstück zu Hause, die Krippe in der Pfarrkirche oder das lebendige Krippenspiel unserer Kommunionkinder.
Es ist faszinierend, wie mächtig der Charme eines kleinen Kindes armer Eltern sein kann, um uns zusammenzubringen. In diesem Kind ergreift Gott ganz persönlich unser Herz und gibt uns einen sanften Schubs in Richtung Versöhnung, Gemeinschaft, Teilen und Bescherung. Augenscheinlich nicht viel, einzig eine schlichte Krippe, ein kleines Kind und doch voll Kraft. Dieser Anblick lädt zum Verweilen ein:

Wie hat der Krippenbauer die Figuren angeordnet?

Wie ist die Begegnung von Erwachsenen und Kindern, Mensch und Tier, Hirt und König?

Wie ist die Beziehung zwischen Gott und mir?

Was sagen mir Kleidung und Ausstattung, Szenenspiel und Alltagsbezug?

Was kann mir die Lichtsymbolik, die dazu gehörte Weihnachtsgeschichte und im Mittelpunkt Jesus als Kind und Mensch gewordenes Wort Gottes sagen?

Die Krippen unserer Häuser, die Krippen unserer Kirchen, rufen und locken uns zu manchem Krippengang, auch noch in den Tagen nach Heiligabend.

Von oben aus betrachtet, sieht in diesen Tagen wohl auch unsere Pfarreiengemeinschaft wie eine riesige Krippenlandschaft aus. Es ist recht bunt, vielfältig und interessant mit Altrip und Limburgerhof, mit Neuhofen, Otterstadt und Waldsee, mit unseren verschiedenen Kirchtürmen, Gruppierungen, Räten, Traditionen, Projekten und Alltagsszenen. Viele Menschen sind in dieser Landschaft mit uns unterwegs und geborgen.

Der liebe Gott hat uns allen, Gläubigen und Seelsorgern, die Vielfalt von fünf Gemeinden anvertraut und jede und jeden wie Krippenfiguren an einen bestimmten Platz gestellt. Die kommenden Jahre werden entsprechend spannend. Wir werden mehr und mehr zu einer Pfarreiengemeinschaft mit fünf Lebensorten werden. Da gibt es zweifelsohne auch manche Veränderung. So werden wir weiter an einem gemeinsamen pastoralen Konzept arbeiten, damit unsere Krippen ein interessantes Profil und Ausstrahlung behalten.

Sehen wir mit viel Dankbarkeit auf diese Krippe: Gott ist mitten unter uns und bei uns. Eventuell ist auch sein Hobby der Krippenbau!

Was ist, wenn er meine Figur, meinen Dienst, ja mein Leben nächstes Jahr neu ausrichtet, anzieht und anders aufstellt?

Lasse ich mich darauf ein oder spiele ich dann nicht mehr mit? Gelingt es mir, mich in diese liebend formende Hand hineinzugeben?

Wäre es nicht toll, einmal herauszufinden, wie er mich sieht, wo er mich am liebsten haben würde?

Sie merken: Gott bleibt und ist wichtig wie nie zuvor; er ist unsere Mitte und auf ihn leben wir hin. Er schenkt uns schon von Anfang an – seit wir zur Krippe gekommen sind – Licht, Frieden und Zuversicht.

Wir, Ihr Pastoralteam, wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2013.

MC900412698[1]

Liebe Schwestern und Brüder der Pfarreiengemeinschaft Waldsee
(mit den Ortsteilen Waldsee, Otterstadt, Limburgerhof, Altrip und Neuhofen)

Am 16.08.2012 habe ich meinen Dienst als Kooperator in der Pfarreiengemeinschaft aufgenommen. Im Sonntagsgottesdienst am 02.09.2012 wurde ich in der Pfarrkirche St. Martin Waldsee durch Pfarrer Frank Aschenberger in mein neues Amt eingeführt. Es hat mich sehr gefreut, dass an diesem Sonntagmorgen so viele Mitchristen aus allen 5 Pfarreien nach Waldsee gekommen waren. An dieser Stelle sei allen gedankt, die auf irgend eine Art und Weise zum Gelingen dieses feierlich gestalteten Gottesdienstes beigetragen haben. Mein Dank gilt im Besonderen Pfarrer Frank Aschenberger, Pastoralreferentin Doris Heiner, dem Organisten, den Messdienern und natürlich den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores. Ich war von der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes sehr beeindruckt. Danke sagen möchte ich auch den Rednern, die u. a. als Vertreter der Gremien, der Politik sowie der protestantischen Kirchengemeinde ihre Grußworte überbracht haben. Nicht zuletzt danke ich allen Gottesdienstbesuchern, die mich schon bei dieser ersten Begegnung sehr freundlich und herzlich aufgenommen haben.

Bei dem anschließenden Stehempfang hatte ich Gelegenheit, mit einigen von Ihnen - soweit es die Zeit erlaubte - ein paar Worte zu wechseln. Ein „Kennenlernen“ war das natürlich nicht. Aber ich bin sicher, dass das bald möglich sein wird.

Zunächst möchte ich Ihnen aber Gelegenheit geben, etwas mehr über mich zu erfahren:
Mein Name ist Michael Paul. Ich bin geboren am 18.05.1980 in Saarbrücken (Bistum Trier), wo meine Familie damals auch lebte. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in St. Ingbert im Saarpfalzkreis (Bistum Speyer). Von 1998 bis 2002 studierte ich Religionspädagogik und katholische Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt (Bayern). Nach dem Diplom absolvierte ich von 2002 bis 2005 ein Theologiestudium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Am 16.12.2006 wurde ich im Dom zu Speyer zum Diakon, und am 23.06.2007 zum Priester geweiht. Von August 2007 bis August 2010 war ich als Kaplan im Pfarrverband Landau mit den Pfarreien St. Maria Landau, Mariä Himmelfahrt Queichheim sowie St. Martin Mörlheim tätig. Im August 2010 wechselte ich nach Speyer, wo ich Kaplan der Dompfarrei mit der Kirche St. Bernhard sowie der Pfarrkirche St. Konrad in Speyer Nord wurde. Gleichzeitig wurde ich mit der Aufgabe des Domzeremoniars betraut. Am 02.11.2010 wurde ich von Bischof Dr. Wiesemann zum Domvikar ernannt.

Seit dem 16.08.2012 bin ich nun in das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Waldsee eingebunden, wo ich mit Pfarrer Frank Aschenberger und Pastoralreferentin Doris Heiner zusammenarbeite. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben bei Ihnen und hoffe, dass ich bald möglichst viele von Ihnen persönlich kennenlernen darf.

Pfarrer Michael Paul

Zentrales Pfarrbüro in Waldsee

Jetzt ist er wirklich da, unser neuer Pfarrer Frank Aschenberger. Vor ein paar Wochen konnte er nach umfangreichen Umbauarbeiten endlich seine Wohnung im Obergeschoß des Pfarrhauses in Waldsee beziehen. Dort gibt es auch eine kleine Gästewohnung (Kaplanei). Mit einem separaten Zugang wurde eine vollständige Trennung von Privat - und Diensträumen erreicht.

Im Erdgeschoß ist das zentrale Pfarrbüro für die ganze Pfarreiengemeinschaft eingerichtet worden. Das Büro ist über einen barrierefreien Zugang zu erreichen.

Pfarrhaus aussen_Ausschnitt
Dienstgespräch1

An einem Empfangstresen im vorderen linken Raum können die Anliegen und Wünsche der Besucher entgegengenommen werden. Jede der vier Pfarrsekretärinnen hat in einem gemeinsamen Büro einen eigenen Arbeitsplatz (Schreibtisch) und jeder Seelsorger ein eigenes Arbeitszimmer, auch ein Besprechungszimmer steht zur Verfügung.

Rund 383.000 Euro haben die recht umfangreichen Baumaßnahmen gekostet. Bestritten werden diese Kosten aus dem Dienstwohnungsfond der Pfarrei und einem Zuschuss des Bistums. Die verbleibenden Kosten (€130.000) werden auf die 5 Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft entsprechend ihrer Katholikenzahl umgelegt.
Nach den Umzügen der örtlichen Pfarrbüros wird das zentrale Büro alsbald seine Arbeit aufnehmen. Hier schon einmal die neue Telefonnummer: 06236 429080.
Aber auch danach wird das Gemeindebüro vor Ort zu bestimmten Zeiten geöffnet sein. Näheres wird im Amtsblatt bekannt gegeben.
Klaus Feichtner

Gebetsmeinung des Hl. Vaters

Januar 2013

Für einen tieferen Einblick in die Geheimnisse Christi und wachsende Glaubensfreude durch das "Jahr des Glaubens".

Für die Christen im Nahen Osten: der Heilige Geist schenke ihnen in der Verfolgung Glaubenskraft und Durchhaltevermögen.

Benedikt

Februar 2013

Für die Migrantenfamilien: besonders den Müttern werde Unterstützung zuteil.
Für alle in Kriege verwickelten Menschen: um eine friedvolle Zukunft.

März 2013

Um Respekt vor der Schöpfung, die uns als Geschenk Gottes überantwortet ist.
Für die Bischöfe, Priester und Diakone: Lass sie nicht müde werden, das Evangelium überall zu verkünden.

April 2013

Für ein lebendiges Christsein durch die öffentliche Feier des Glaubens.
Für die Kirchen in den Missionsländern als Träger der Hoffnung und des Glaubens an die Auferstehung .

Treffen der Mitglieder der Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft Waldsee

Am Samstag, dem 27. Oktober 2012, trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinderäte zu einem gemeinsamen Nach­mittag in Limburgerhof. Pfarrer Frank Aschenberger, Pfarrer Michael Paul und Pastoralreferentin Doris Heiner leiteten die Veranstaltung. Pfarrer Frank Aschenberger begrüßte uns mit dem Satz: „Herzlich Will­kommen zum Zukunftstag.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinderäte stellten sich mit Namen, Beruf und ihren ehrenamt­lichen Aufgaben in den Pfarreien vor. Wir können sagen, dass in den fünf Pfarreien viele das Leben in ihrer Gemeinde aktiv mitgestalten.

Als nächstes las uns Frau Heiner das „Gleichnis vom Reich Gottes“ vor.

Gleichnis vom Reich Gottes
Mk 4

1 Ein andermal lehrte er wieder am Ufer des Sees und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.

2 Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Form von Gleich­nissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:

3 Hört! Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.

4 Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel ka­men und fraßen sie.

5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war;

6 als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und ver­dorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.

7 Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuch­sen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht.

8 Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, ja sechzigfach und hundertfach.

9 Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!

Anhand dieses Bibeltextes sollten wir spontan aufschreiben, was uns für unsere Kirche dazu einfällt. Vielfach wurde genannt, dass die Kirche „Heimat für ein geschwisterliches Leben sein soll.“ In der Kirche sollen sich alle wohlfühlen, die Kinder, die kranken Menschen und die älteren Mitbürger, sowie alle notleidenden Menschen. Weiterhin soll die Kirche auch ein Ort der Stille und Geborgenheit sein.

Nach der Kaffeepause lautete die Aufgabe, die eigene Pfarrei genauer zu betrachten.

1. „was ist guter Boden“

2. „was ist felsiger Boden“

3. „was ist dorniger Boden“

4. „was ist auf dem Weg“

In Otterstadt haben wir viele gute Projekte, also „guter Boden“:

• die vielen Meßdiener während der Gottesdienste

• die Sternsingeraktion

• die kfd mit Morgenlob, Frauenkino usw.

• die Kreuzwegandachten, die Maiandachten, die Rosenkranzan- dachten, jeweils immer gestaltet von Kirchenchor, kfd und den Räten

• die Patenschaften für die Kirchenrenovierung

• das Patronatsfest

• Wortgottesdienste

• die Reunion des Kirchenchores an Fronleichnam

• die ökumenischen Frühschichten

• viele Menschen besuchen unsere täglich geöffnete Kirche

Zu dem „felsigen Boden“ fiel uns der leicht rückläufige Gottesdienstbesuch ein.

Zum „dornigen Boden“ haben wir die Krankenkommunion und die Be­suche der älteren Menschen aufgeführt. Aber für die Zukunft möchten wir, dass den kranken Gemeindemitgliedern in regelmäßigen Abstän­den die heilige Kommunion gebracht wird.

Auf dem Weg sind die Kinder- und Familiengottesdienste, und einmal im Monat zum Wochenausklang das „Abendlob“.

Gemeinsame Veranstaltungen in der Pfarreiengemeinschaft sind die Andachten der kfd, die Begegnungstage der Erzieherinnen, die Bittpro­zession, als Sternwallfahrt zur Flurkapelle, der gemeinsame Pfarrbrief „Angelus“.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die Kirche für alle Menschen offen und tolerant ist.

Mit einem gemeinsamen Vorabendgottesdienst, den Pfarrer Michael Paul mit uns feierte, endete der Nachmittag.

PGR

Antoine de Saint - Exupery schreibt einmal: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“.

Aus der Arbeit des Pfarrgemeinderates
Neue Angebote:

Abendlob
In seiner vorletzten Sitzung hat der Pfarrgemeinderat beschlossen einen neuen, von Laien gestalteten, Gottesdienst anzubieten.

So wurde das neue Angebot im Amtsblatt angekündigt:

Ab November wird regelmäßig an jedem 2. Freitag des Monats um 19.30 Uhr zum Ausklang der Arbeitswoche in der Kirche ein Abendlob stattfinden. „Beten tut gut, beten heißt stille werden, sich Zeit nehmen, loslassen, Abstand gewinnen, sich in die Gegenwart Gottes stellen, ihn loben und in seiner Nähe sein, neue Kraft schöpfen".

Dies wollen wir miteinander versuchen und laden ganz herzlich dazu ein.

Erstmals am 9. November trafen sich zu diesen Abendlob ca 20 Frauen und Männer im Chorraum unserer Kirche um gemeinsam zu singen und zu beten. Bei meditativer Musik, einfühlsamen Texten und aktuellen Fürbitten konnte man wirklich stille werden.

Dem Vorbereitungsteam großes Lob und Anerkennung. Wir hoffen, dass beim nächsten Abendlob am 13. Dezember- mitten in der hektischen Vorweihnachtszeit - noch mehr Frauen und Männer von der Chance ruhig zu werden und abzuschalten Gebrauch machen werden.

Kirchencafé
Eine weitere Neuerung hat der Pfarrgemeinderat beschlossen. Auch dazu die Ankündigung aus dem Amtsblatt:

Ab dem neuen Kirchenjahr wollen wir uns regelmäßig einmal im Vierteljahr im Anschluss an einen Vorabendgottesdienst bzw. Sonntagsgottesdienst zu einem „Kirchencafe" in der Kirche bzw. dem Pfarrheim treffen, um Informationen über das örtliche Kirchenleben auszutauschen und zur persönlichen Begegnung.

Das erste „Kirchencafe" (ohne Kaffee, dafür aber mit Glühwein) wird nach der Vorabendmesse
am Samstag, dem 1. Dezember 2012, stattfinden. Auch dazu laden wir ganz herzlich ein.

Krankenkommunion
Auch bei der Kranken - Kommunion tut sich etwas. Dazu mehr weiter unten...
Klaus Feichtner

Katholischer Kirchenchor St. Cäcilia

Termine:    
16. Dez. 2012 17:00 Uhr Adventskonzert
10. Jan. 2013 19:45 Uhr 1. Chorprobe im neuen Jahr
03. Feb. 2013 11:00 Uhr Jahrgedächtnis für Karl Benkert
07. Feb. 2013 19:45 Uhr Jahreshauptversammlung
Klaus Feichtner  

Konzert 2012 Plakat

Frauen geben Kirche Zukunft

Seit langem weist die kfd auf nicht geklärte Themen und offene Fragen hin, die Frauen in der Kirche betreffen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zu einem Dialogprozess aufgerufen, in den sich die kfd mit ihrem Positionspapier „Frauen geben Kirche Zukunft“ einbringt.

Darin „entwerfen wir die Vision einer Kirche, in der Frauen und Männer, Priester und Laien partnerschaftlich zusammen arbeiten. Das heißt aber auch, dass Frauen nicht auf die dienende Rolle begrenzt werden, sondern bei Leitungsentscheidungen in der Kirche Mitspracherecht haben, betont Maria Theresia Opladen (Vorsitzende des Bundesverbandes).

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat gefordert, man müsse der Kirche auch ein weibliches Gesicht verleihen, um den Dienst für die Welt überzeugender wahrnehmen zu können.

Irmentraud Kobusch, Stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende des „Netzwerk - Diakonat der Frau“, hat folgende Anmerkung zum Zweiten Vatikanischen Konzil und ihren Wünschen:

„Neulich fragte mich eine kfd-Frau, woher ich die Kraft nähme, immer wieder für eine Erneuerung der Kirche einzutreten, obwohl sich so wenig zu bewegen scheint und der Reformstau immer deutlicher erkennbar wird. Meine Antwort: das Zweite Vatikanische Konzil.

Bis heute inspiriert und ermutigt mich dieses Konzil, das vor 50 Jahren eröffnet wurde. Ich erinnere mich an Bilder aus Rom, an die Begeisterung meiner Eltern, an intensive Stunden im Religionsunterricht, an eine neue Weise, Gottesdienst zu feiern. Ich wünsche mir, dass die Älteren unter uns nicht müde werden, den Jüngeren von der Konzilszeit, von ihren Kirchenerfahrungen, von ihren Aufbruchshoffnungen zu erzählen. Denn danach erlebten wir nach Jahrzehnten des Stillstands und der Abschottung der Kirche eine ungeheure Lebendigkeit, die alle erfasste.

Bereits in der ersten Sitzungsperiode, die in diesen Wochen vor 50 Jahren stattfand, zeigte sich, wie mutig und selbstbewusst zahlreiche

Bischöfe, gerade auch aus Deutschland, Reformen und eine Öffnung der Kirche verlangten. Sie wehrten sich gegen den Einfluss der Kurie, gegen Vorfestlegungen der Tagesordnung und der Zusammensetzung wichtiger Kommissionen. Sie verwarfen Vorlagen und brachten vom Vatikan für sicher gehaltene Entscheidungen zu Fall.

In der großen Konzilsaula der Peterskirche gab es heftige Kontroversen, es wurde leidenschaftlich gestritten. Die Bischöfe forderten, keine Themen von vornherein auszuklammern. Sie erkannten die Notwendigkeit, sich den Herausforderungen der Moderne und den Fragen der Menschen zu stellen. Welch ein Aufbruch.
Ich wünschte mir, dass heute unsere Bischöfe genau so mutig aufstehen und im kritischen Dialog mit Rom die drängenden Probleme unserer Zeit anpacken. Das würde mich bestärken, als Frau in der Kirche nicht zu resignieren, sondern weiter an ihrer Erneuerung mitzuwirken."

Artikel aus „Frau+Mutter“ 11/12

 
Termine der kfd bis Ostern 2013:
07. Januar
Filmabend
20. Januar
30- jähriges kfd-Jubiläum
19. Februar
Jahreshauptversammlung
26. Februar
Kreuzwegandacht
01. März
Weltgebetstag der Frauen
11. März
Filmabend
28. März
Betstunde zur liturgischen Nacht am Gründonnerstag
Weitere Termine entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt

Wir wünschen allen Frauen und Männern ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Maria Schlick

Zum Jahr des Glaubens

Papst Benedikt XVI. hat aus Anlass der 50 Jahr-Feier der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils ein „Jahr des Glaubens“ vom 11. Oktober 2012 bis 24. November 2013 ausgerufen. Es soll im Licht der Neuevangelisierung stehen: Jeder einzelne Christ soll sich neu in den Glauben vertiefen und verstärkt sein Leben aus dem Glauben gestalten, damit er zum sichtbaren Zeugnis für die Größe und die Liebe Gottes werden kann.

Der Papst veröffentlichte zum Jahr des Glaubens das Apostolische Schreiben „Porta fidei“, aus dem hier einige Zitate folgen sollen:

 

· Die Tür des Glaubens (Apg 14,27), die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen.

· Wir dürfen nicht zulassen, dass das Salz schal wird und das Licht verborgen gehalten wird (Mt 5,13-16).

· Auch der Mensch von heute kann wieder das Bedürfnis verspüren, wie die Samariterin zum Brunnen zu gehen, um Jesus zu hören, der dazu einlädt, an ihn zu glauben und aus der Quelle zu schöpfen, aus der lebendiges Wasser hervorsprudelt (Joh 4,14).

· Wir müssen wieder Geschmack daran finden, uns vom durch die Kirche treu überlieferten Wort Gottes und vom Brot des Lebens zu nähren – Gaben, die allen zur Stärkung angeboten werden, die seine Jünger sind (Joh 6,51).

· Jesus antwortet auf die Frage seiner Zuhörer, was sie tun müssten, um die Werke Gottes zu vollbringen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat (Joh 6,28f.). An Jesus Christus zu glauben ist also der Weg, um endgültig zum Heil zu gelangen.

Die US-amerikanischen Bischöfe haben zum Jahr des Glaubens ein vielbeachtetes 10 Punkte – Programm veröffentlicht, das natürlich nicht nur in den USA umgesetzt werden kann.

1. Nehmen Sie an der Hl. Messe teil.

2. Gehen Sie zur Beichte.

3. Lernen Sie das Leben von Heiligen kennen.

4. Lesen Sie täglich in der Bibel.

5. Lesen Sie die Dokumente des II. Vatikanischen Konzils.

6. Studieren Sie den Katechismus.

7. Beteiligen Sie sich ehrenamtlich in der Gemeinde.

8. Helfen Sie denen, die Hilfe brauchen.

9. Laden Sie einen guten Freund zur Messe ein.

10. Integrieren Sie die Seligpreisungen aus der Bergpredigt in das Alltagsleben.

Grundpfeiler des Glaubens:

 

· Das Hauptgebot der Liebe:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (Mt 22,37-39).

· Die goldene Regel:
Alles was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen! (Mt 7,12).

· Die Seligpreisungen aus der Bergpredigt:
Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.

Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. (Mt 5,3-12).

 

Die 7 Sakramente

Sakrament der Taufe

Sakrament der Eucharistie

Sakrament der Firmung

Sakrament der Ehe

Sakrament der Priesterweihe

Sakrament der Buße

Sakrament der Krankensalbung

Frank Berthold

Das KONTAKTY - Team wünscht allen Lesern gesegnete, gnadenreiche Weihnachtstage und Friede vom Kind in der Krippe.

 

Jahresausklang

Leg mit Dank
auch dieses Jahr
still zurück in Gottes Hände.
Was an Freud und Leid geschah,
ist stets Läut'rung hin zum Ende.
Nimm voll Demut auch das Neue,
sei's voll Freude oder Leid.
Alle Jahre deines Lebens
sind vor Gott schon Ewigkeit.

Ihr KONTAKTY - Team

Sternsingeraktion 2013
Für Gesundheit in Tansania und weltweit

SEGEN
BRINGEN

 
SEGEN
SEIN
Das Beispielland der Aktion Dreikönigssingen 2013 ist Tansania. Tansania ist zwar politisch stabil und leidet nicht unter akuten Naturkatastrophen, dennoch stirbt jedes 10. Kind vor seinem 5. Lebensjahr. Hauptursache für diese hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit ist die Armut der meisten Menschen in Verbindung mit einem unzureichenden Gesundheitssystem.Es gibt einfach zu wenige Krankenhäuser und Gesundheitsstationen, die Ausstattung mit Medikamenten und medizinischem Gerät ist ungenügend. Außerdem fehlt qualifiziertes medizinisches Personal. Es gibt in Tansania nur ca. 100 Kinderärzte – viel zu wenige angesichts einer Bevölkerung von 44 Millionen Menschen, von denen etwa jeder Zweite jünger als 15 Jahre ist. Logo-Sternsinger

Die Sternsinger setzen sich für die Umsetzung des Kinderrechts auf Gesundheit ein – in Tansania und weltweit. Voraussetzung dafür ist eine allen zugängliche Gesundheitsversorgung und eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung in Fragen der Vorsorge, Hygiene und Vermeidung von Gesundheitsrisiken. Hier setzt die Hilfe der Sternsinger an: Förderung der Ausbildung von Kinderärzten, Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche, Unterstützung von Krankenhäusern und ambulante Diensten. Momentan werden schon 123 Projekte in Tansania mit Spenden der Sternsinger gefördert.

Aus den Leitlinien der Aktion Dreikönigssingen:

„Kindergesundheit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Gleich wo und unter welchen Umständen ein Kind geboren wird: Es ist ein Kind Gottes und hat ein Recht darauf, in Würde aufzuwachsen, sich zu entwickeln und zu leben.“

Segensgebet zur Sternsingeraussendung

Gott segne euch auf euren Wegen zu den Menschen. Sein Segen sei euch Gelassenheit, wenn Türen verschlossen bleiben. Sein Segen sei euch Kraft, wenn der Weg beschwerlich wird. Sein Segen sei euch Mut, wenn ihr unfreundlich empfangen werdet. In euren Liedern und Gedichten soll der Segen Gottes euch begleiten. Dazu segne euch Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Bringt diesen Segen zu den Menschen, schreibt ihn an die Türen, singt ihn in den Häusern, steckt die Menschen an mit eurer Freude.

Termine für Otterstadt:

· Donnerstag, 3. Januar 2013 18 Uhr Treffen aller Kinder und Jugendlichen, die mitmachen wollen, in der kath. Kirche

· Donnerstag, 3. Januar 2013 19 Uhr Aussendung der Sternsinger im Gottesdienst

· Samstag, 5. Januar 2013: ab 13 Uhr sind die Sternsinger unterwegs

· Sonntag, 6. Januar 2013: ab 13 Uhr sind die Sternsinger unterwegs

MC900410549[1]

Alle Kinder und Jugendlichen, egal welchen Glaubens, sind eingeladen, sich an der Sternsingeraktion zu beteiligen. Meldet euch bei Pfr. Michael Paul; im Pfarrbüro; bei Fam. Berthold - Mannheimer Str. 56 - Tel. 33106, bzw. kommt einfach am 3. Januar um 18 Uhr in die Kirche.

Frank Berthold

Aus unserer Statistik

Im vergangenen Kirchenjahr

 

.. wurden durch das Sakrament der Taufe in die Kirche aufgenommen:

MC900335512[1]
  Erbach Lukas Josef, Otterstadt Hoffinann Franziska Marie, Otterstadt  
  Langlotz Celia, Otterstadt Decker Victoria Marie, Otterstadt  
  Flory Simon Andreas, Otterstadt Lenz Katharina Anne, Limburgerhof  
  Rapp Philipp, Otterstadt Webel Till, Otterstadt  
  Schneider Ole, Otterstadt Schneider Finn, Otterstadt  
  Müller Maxima Marlene, Otterstadt Buchner Nils, Otterstadt  
  Abouk Sanchia Minou, Otterstadt Bender Tonio, Otterstadt  
  Matthes Leandra Heike Pia, Otterstadt Hahn Janne Steffen, Stuttgart  
  Herboth Aaron Eugen Moses, Ludwigshafen    

  .. wurde durch das Sakrament der Ehe Gottes Liebe zu uns Menschen sichtbar:

MP900439253[1]

 

Conticello Maurizio u. Schütgen Stefanie, beide aus Waldsee
Löffel Stefan u. Huwe Tanja beide aus Otterstadt
Walter Peter Frank u. Seibert Katharina, beide aus Otterstadt
Hahn Oliver u. Werber Verena beide aus Stuttgart
Ritthaler Michael u. Macavei Ramona, beide aus Otterstadt
Weber Stephan u. Breyer Christina, beide aus Otterstadt
Müller Stefan u. Heff Stefanie, beide aus Otterstadt

 

 

..gingen uns in die Ewigkeit voraus
  Mayer Alfons   MC900324816[1]
  Flory Erich  
  Buff Wolfgang  
  Stranz Norbert  
  Hille Hans-Jörg Unkelbach Josefa
  Herrmann Hildegard Nowack Hedwig
  Hecht Freddy Meier Emma Elisabeth
  Wendegatz Ingeborg Henrich Anita
  Fröhlich Maria Hecht Melania
  Endres Eleonore Seifried Eugenie
  Dasch Luzia Herrmann Georg  
  Rohr Irmgard Feichtner Helene  
  Herrmann Elisabeth Scholz Walter  
  Strebel Meinhard Irmgard Rohr   
Kirchenaustritte: 6

Haus-Krankenkommunion

Der Wunsch einiger Kranker ist, die Krankenkommunion wieder monatlich zu empfangen. Da dies den Pfarrern alleine zeitlich nicht möglich ist, wurden im Gottesdienst am 17. November Krankenkommunionhelfer beauftragt, ebenfalls Kranken die Kommunion zu bringen.

Kranke, die bisher noch nicht besucht wurden und dies wünschen, mögen sich bitte im Pfarramt Otterstadt, Tel. 33145 oder in Waldsee, Tel. 06236- 429080 zu den im Amtsblatt stehenden Öffnungszeiten der Pfarrbüros melden.

Frank Berthold Gertrude André

Gertrude André

 

MC900435121[1]

Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit:

Mo. 03.12.12

15.00 Uhr

Alten- und Krankengottesdienst mit Spendung der Krankensalbung in Waldsee
Wer gefahren werden möchte, bitte im Pfarramt melden.

Do. 13.12.12 19.00 Uhr Bußgottesdienst
So. 23.12.12 11.00 Uhr Amt zum 4. Advent
Mo.24.12.12
16.00 Uhr
Familienchristmette Heiliger Abend
Di. 25.12.12
11.00 Uhr
Feierliches Hochamt Geburt des Herrn
Mi. 26.12.12
11.00 Uhr
Hochamt Heiliger Stephanus
Sa. 29.12.12
18.30 Uhr
Vorabendmesse Fest d. heiligen Familie
Mo.31.12.12
17.00 Uhr
Silvester Jahresschlussmesse mit sakramentalem Segen
Do. 03.01.13
19.00 Uhr
Gottesdienst mit Aussendung der Sternsinger
So. 06.01.13
11.00 Uhr
Hochamt Erscheinung des Herrn, Dreikönig
Am Samstag und Sonntag (5.+ 6. Jan.) ab 13.00 Uhr Besuch der Sternsinger in den Häusern
Wer in den Vorjahren nicht besucht wurde und dies wünscht, möge sich bitte bei Franz Berthold, Tel. 33 106 melden.

Gertrude André

Besinnungswochenende der Messdiener

Wir, das sind 14 Messdiener über 14 Jahre aus der Pfarreiengemeinschaft, verbrachten mit Pfr. Paul ein Besinnungswochenende am 3. und 4. November im Kloster Marienthal bei Hagenau im Elsass.

Die Pilger und Gruppen, die hierherkommen, werden betreut von 10 Ordensschwestern aus der Kongregation der Benediktinerinnen des Herzens Jesu von Montmartre.

Wir nahmen die Mahlzeiten mit den anderen Gästen im Speisesaal ein. Neben einer großen französischen Gruppe war auch noch eine Jugendgruppe aus Mannheim dort.

Samstags bearbeitete Pfr. Paul mit uns einige Themen ausgehend von einem Film, den wir uns zu Beginn anschauten. Zum Beispiel sollte jeder und jede von uns sich überlegen, was in unserem Leben Brunnen bzw. Kraftquellen sind oder sein könnten. Bei dieser Übung konnten wir mit verschiedenen Gegenständen wie Steine, Perlen, Naturmaterialien einen Brunnen auf einem Bogen Papier gestalten.

Vor dem Abendessen hatten wir noch für 1 Stunde ein interessantes Gespräch mit 2 von den Ordensschwestern. Sie erklärten uns vieles aus ihrem Tagesablauf und berichteten über die Geschichte ihrer Kongregation. Die Schwestern verbinden an ihren Niederlassungen Gebet mit Betreuung und Begleitung von Pilgern. Das Mutterhaus befindet sich bei der Sacre-Coeur-Basilika auf dem Montmartre in Paris. Die Schwestern sind dort für die Organisation der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten verantwortlich, die dort ununterbrochen Tag und Nacht seit über 100 Jahren durchgeführt wird! Wir wurden eingeladen bei einem Paris-Besuch uns im Mutterhaus dort zu melden und eine Anbetungsstunde in Sacre Coeur zu übernehmen.

Abends feierten wir in der überfüllten Marienthaler Basilika die Hubertusmesse mit, die von 9 Jagdhornbläsern lautstark mitgestaltet wurde. Auch die mitgebrachten Jagdhunde bellten laut, v.a. während der Predigt – das deutete der predigende Rektor des Heiligtums als Zustimmung zu seinen Ausführungen über das Evangelium! Wir beschlossen den Tag mit einer Tour nach Hagenau.

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Am Sonntag beteten wir mit den Schwestern um 8 Uhr das Morgengebet und feierten die 11-Uhr-Messe mit. Außerdem behandelten wir einen Text mit dem Titel „Last Lecture“. Hier geht es um Folgendes: An vielen amerikanischen Universitäten gibt es einen interessanten Brauch: Professoren werden gebeten, über das zu sprechen, was sie in ihrem privaten und beruflichen Leben für das Wichtigste halten. Sie sollen ihre Erfahrungen und die Quintessenz ihrer Forschungen dabei so präsentieren, als wäre das ihre „Last Lecture“, die letzte Vorlesung ihres Lebens. Folgende Fragen kamen im weiteren Verlauf des Textes vor:

· An welchen Werten und Prinzipien orientiere ich mich?

· Wie gehe ich mit Talenten um, die ich als Startkapital auf meine Lebensreise mitbekommen habe?

· Welche Ziele habe ich momentan?

· Was ist in meiner bisherigen Lebensgeschichte wichtig?

In dem Text ging es auch um den Wert von Rückmeldungen für einen selbst, als Hilfestellung, um sich weiterzuentwickeln. „Wer nur noch Ja-Sager und Kriecher in seiner Nähe duldet, ist ein armer Mensch. Er wird nicht um seiner selbst willen geschätzt, sondern nur, weil die anderen sich von dieser Nähe einen eigenen Vorteil erhoffen. Wer dagegen kritische Worte dankbar annehmen kann, wer Anfragen und Gegenpositionen zulässt, der wird ehrliche Leute um sich haben, der kann frei und ohne Angst leben.“

Zum Abschluss des Wochenendes bekam unsre Gruppe von Schwester Marie Cornelia noch eine Kirchenführung durch die Marienbasilika. Auf der Rückfahrt legten wir dann noch einen kurzen Zwischenstopp in Sessenheim ein, um das Goethe-Memorial zu sehen. Alle Teilnehmer lobten das harmonische Miteinander während des Besinnungswochenendes und danken Pfr. Paul für seine Mühen und seine Arbeit!

Carmen Konietzny und Markus Katz

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Unsere Messdiener in Marienthal