KONTAKTY

 

Brief Ihrer kath. Pfarrgemeinde Otterstadt

Nr. 80 Pfingsten 2012

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Sende aus Deinen Geist

und das Antlitz der Erde wird neu

 

 

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Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

es ist kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht und wie viel sich in so kurzer Zeit verändert. Eine Erfahrung, die wir vor allem angesichts unserer Kinder machen. Doch auch bei der Kirche tut sich zurzeit einiges:

Zum ersten Mal haben wir unser Großes Gebet in neuer Form begangen. Statt der Messe am Morgen und der Schlussandacht am Abend, gab es eine feierliche Abschlussmesse um 17.30 Uhr. Auch wenn sie nur mäßig besucht war, könnte ich mir dieses Modell für die Zukunft gut vorstellen; so wären wir von der rotierenden Gottesdienstordnung unabhängig. Andere Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft haben ihr Großes Gebet als Liturgische Nacht im Anschluss an die Vorabendmesse gestaltet – auch dies ein gangbarer Weg.

Der Hauptausschuss unserer Pfarreiengemeinschaft hat angeregt, die traditionelle Bittprozession am Vorabend zu Christi Himmelfahrt künftig als Sternwallfahrt zur Flurkapelle, mit Statio, Prozession zur Pfarrkirche St. Martin und Bittmesse als gemeinsame Feier aller Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft zu begehen. Anschließend gibt es wie bisher ein gemeinsames Abendessen wetter(un)abhängig am/im Pfarrzentrum. Eine super Idee, wie ich finde, und eine gute Gelegenheit, miteinander zu beten und ins Gespräch zu kommen. Es wäre toll, wenn auch Sie kommen könnten. Die Statio an der Flurkapelle ist um 18.30 Uhr. Die Messe wird nicht vor 19.00 Uhr beginnen.

Ich denke wir brauchen dringend solche gemeinsamen Feiern, nur in der Begegnung miteinander können wir in der großen Pfarreiengemeinschaft mit der Zeit auch zueinander finden. In diesem Sinne möchte ich ihnen das Heilig Geist Gebet der diesjährigen Renovabisaktion ans Herz legen:

Komm, Sturm.

Zerreiße die Wolken der Traurigkeit.

Lass uns die Sonne sehen: Christus.

Komm, Atem des Lebens.

Hauche uns an,

damit wir unsere Gräber verlassen

und auferstehen aus Trägheit und Angst.

Komm, Feuer.

taue das Eis auf in unseren Herzen.

Öffne uns – für dich und füreinander.

Komm, Heiliger Geist.

Wärme, belebe, bewege uns.

Amen.

So wünsche ich Ihnen allen viel Freude beim Beten, Lesen und Staunen der neuen Ausgabe unseres KONTAKTY

Ihr Pfarrer

Frank Aschenberger

Angelus

Seit dem 1. März gibt es eine verbindliche Gottesdienstordnung für die ganze Pfarreiengemeinschaft. Diese wurde im ersten gemeinsamen Pfarrbrief vorgestellt. Es ist gut, dass es dieses Grundgerüst gibt. Aber es wird auch immer wieder einmal Abweichungen von dieser Regelung oder Ergänzungen dazu geben (müssen), so können besondere Festtage in den einzelnen Gemeinden nicht in diesen Rahmen passen oder die hohen Feiertage Sonderregelungen erforderlich machen.

Dies wird zwar immer in den jeweiligen Amtsblättern bekannt gemacht, es ist aber trotzdem sehr gut, dass es seit April das Mitteilungsblatt „Angelus“ gibt. Darin sind jeweils für einen Monat alle Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft aufgelistet und andere wichtige Ereignisse kurz notiert. Das Angelus liegt im Vorraum der Kirche aus und kann mitgenommen werden.

Auch wenn es jetzt genügend Informationsmöglichkeiten gibt, wollen wir auch an dieser Stelle auf einige Gottesdienste im Mai aufmerksam machen.

Mi. 16.05.

18:30

Sternwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Waldsee

Statio an der Flurkapelle Vierzehn Nothelfer

Prozession zur Pfarrkirche St. Martin, Waldsee

19:00 Vorabendmesse zu Christi Himmelfahrt,

anschließend gemütliches Beisammensein.

Do. 17.05.

18:30

Christi Himmelfahrt

Vesper mit Eröffnung der Pfingstnovene

So.27.05.

9:30

Pfingstsonntag

Hochamt

Mo. 28.05.

19:00

Pfingstmontag

Abschlussmaiandacht an der Kapelle am Friedhof

Gertrude André / Klaus Feichtner

Die Bittprozession

Die Feier der Bitttage ist traditionell mit dem Markustag am 25. April und den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt verbunden.

Die Bittprozession am Markustag ist römischen Ursprungs. Jedes Jahr am 25. April zogen die Einwohner Roms in einer Prozession um ihre Fluren, um den Getreiderost von ihren Feldern fernzuhalten. Die Bittprozessionen um die Fluren des eigenen Ortes hängen mit dieser römischen Tradition zusammen.

Im 4. Jahrhundert haben die römischen Christen der Flurprozession einen christlichen Inhalt gegeben. Während der Prozession beteten sie die Allerheiligenlitanei (das zentrale Gebet der Bittprozession oder Bitttage), in der die christlichen Heiligen um Schutz und Beistand angerufen werden.

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Die Bitttage vor Himmelfahrt haben bereits einen frühchristlichen Ursprung. Sie gehen zurück auf Bischof Mamertus von Lyon, der im Jahr 469 n. Chr. wegen besonders schwerer Heimsuchungen durch Erdbeben und Missernten an den drei Tagen vor dem Fest Christi Himmelfahrt die Menschen zu Bittprozessionen einlud.

Die in vielen Dörfern noch beheimatete Bittprozession um die eigenen Fluren wird gewöhnlich am Abend vor dem Fest Christi Himmelfahrt gehalten.

Elisabeth Simon

Das Fest Christi Himmelfahrt

Dieses Fest wird seit dem 4. Jahrhundert am 40. Tag nach Ostern gefeiert. „Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; 40 Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen“ heißt es in der Apostelgeschichte 1,3. Der auferstandene Jesus von Nazareth lebt nicht wie vorher unter den Menschen. Er gibt sich zu erkennen, aber entzieht sich auch wieder. Die Auferweckung von den Toten bedeutet für die Jünger Jesu, dass Jesus zum Herrn eingesetzt ist, zum Herrn über den Tod, über die Welt überhaupt, dass er die Mächte des Bösen, die den Tod bringen, besiegt hat. Derjenige, der Jesus zum Herrn (Kyrios) eingesetzt und auferweckt hat, ist Gott selbst. Er handelt an Jesus und durch ihn an der Welt. Dass Jesus beim Vater ist, wird an verschiedenen Stellen des neuen Testamentes gesagt, unter anderem in zwei alten Hymnen, die in Briefen zitiert werden, so im Philipperbrief 2,8-11.

Die Erhöhung Jesu wird in den verschiedenen Texten als Faktum ausgesagt, nicht jedoch beschrieben. Erst Lukas schildert die Erhöhung als Himmelfahrt. Er gestaltet die Aussage von der Erhöhung als ein Geschehen, das sich vor Zeugen abspielt, und zwar sowohl in seinem Evangelium (Lk 24,50-53) als auch ausführlicher in der Apostelgeschichte (1,4-14). Einen Abschluss der Begegnungen Jesu mit den Jüngern kennt auch das Matthäusevangelium (28,16-20). Jesus begegnet den Jüngern auf einem Berg in Galiläa. Die Begegnung und damit auch das Matthäusevangelium schließen mit dem Missionsauftrag.

„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,19-20).

Elisabeth Simon

Pfingsten,

ein Fest, das vielen Zeitgenossen nichts mehr sagt. Sind wir inzwischen geist-los geworden? Werden deshalb immer mehr Menschen zum Spielball des Zeit-geistes?

Pfingsten erinnert an das Herabkommen des Heiligen Geistes auf die Gemeinschaft der Jünger Jesu. Was fünfzig Tage nach der Auferstehung Christi im Abendmahlsaal in Jerusalem geschah, übersteigt unsere Vorstellungskraft. Die Bilder von Feuer und Sturm machen deutlich, mit welcher Macht dieses Wunder über die Anwesenden kam. Pfingsten ist die Geburtsstunde der Kirche.

Neun Tage haben die Apostel und Maria um den von Jesus verheißenen Beistand, den Heiligen Geist, gebetet. Neun Tage beten auch wir um den Beistand des Heiligen Geistes in unserer Pfingstnovene, die an Christi Himmelfahrt beginnt.

Dazu laden wir Sie alle ganz herzlich ein.

Wir können um die Gaben des Heiligen Geistes für uns selbst, aber auch für unsere Familien, Freunde und Bekannte bitten. Es stehen sicherlich immer Mitmenschen vor einer wichtigen Entscheidung und benötigen besonders Weisheit und Einsicht. Die Gaben des Geistes erbitten wir aber auch für die Kirche, die in dieser Zeit vor großen Herausforderungen steht und für unsere Politiker

Gertrude André

Das Fest Fronleichnam

Die Bezeichnung diese Hochfestes im katholischen Kirchenjahr kommt vom mittelhochdeutschen Wort fronlichnam = Herrenleib her. Mit vollem liturgischen Titel heißt das Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi; es wird immer am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag begangen. In Ländern, in denen dieser Tag nicht durch eine gesetzliche Arbeitsruhe ausgezeichnet ist, wird das Fest am darauffolgenden Sonntag gefeiert. Der Donnerstag als Festtag steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Hl. Eucharistie durch Jesus Christus selbst beim Letzten Abendmahl. Der stille Charakter der Karwoche erlaubt für den Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aber es drängt die Kirche ihrem Dank ohne die dunklen Schatten der Karwoche in ungetrübtem Jubel Ausdruck zu verleihen.

Die erste Anregung zu einer eucharistischen Festfeier an diesem Tage bot eine Vision der hl. Juliana von Lüttich (+1258): eine ihr erscheinende Mondscheibe wies am Rand einen dunklen Fleck auf, was ihr dahingehend gedeutet wurde, dass der Kirche ein Fest fehle, welches eigens die Gabe der Hl. Eucharistie feiert. Ein solches Fest ordnete daraufhin der Lütticher Bischof Robert für seine Diözese 1246 an. 1252 führte es der Dominikanerkardinal Hugo von St-Cher für Westdeutschland und die Niederlande ein. 1264 schließlich wurde es von Papst Urban IV., er war vor seiner Papstwahl Erzdiakon in Lüttich gewesen, dem Festkranze der ganzen lateinischen Kirche eingereiht.

Es kam hier noch eine zweite Anregung für dieses Fest hinzu, denn 1263 hatte sich in Bolsena ein eucharistisches Wunder ereignet, die wunderbare Hostie wurde dann 1264 zum päpstlichen Palast in Orvieto gebracht, wo sich der Papst in diesem Jahr gerade aufhielt, daher wurde von Orvieto aus das Fronleichnamsfest für die ganze Weltkirche verkündet. Der hl. Thomas von Aquin wurde beauftragt, die Texte für das Stundengebet und die Messe des neuen Festes zusammenzustellen. Einen weiteren Ausbau erhielt die Festfeier durch die Prozession, die in Köln schon 1279 eingeführt wurde.

Wir blicken in Otterstadt auch auf eine lange Tradition der eucharistischen Prozessionen und der Bittprozessionen zurück. Im Pfarrgedenkbuch beschreibt z. B. Pfarrer Peter Anton Schaffsteck (+ 1758 in Otterstadt) die vielen damals üblichen Prozessionen und sonstigen religiösen Übungen.

Mehr als ein Jahrhundert waren die 4 Altäre der Fronleichnamsprozession in Otterstadt an folgenden Stellen liebevoll aufgestellt und hergerichtet: an der 1852 von Fam. Wilhelm und Barbara Ackermann erbauten Marienkapelle in der Kapellenstraße, beim Gasthaus „Zum Schwanen“ der Familie Heim, Mannheimer Straße, beim Gasthaus „Zum Einhorn“ der Familie Ackermann, Mannheimer Straße, und bei der Metzgerei Göck in der Speyerer Straße. Unser Papst Benedikt XVI. mahntuns „was früheren Generationen heilig war, muss auch uns heute groß und heilig sein“.

Als Schwester Vinzentina Ruffing am Samstag 2. Juni 1945 von Herrn Aloys Ackermann auf seinem Pferdefuhrwerk vom Marienkrankenhaus Ludwigshafen-Gartenstadt für unsere hiesige Schwesternstation abgeholt wurde und sie von Waldsee kommend durch die Mannheimer und Speyerer Straße zum Schwesternhaus fuhren, fielen der Schwester sofort die noch an allen Häusern hängenden Eichenlaub - und Buchskränze auf, die noch vom 2 Tage zuvor gefeierten Fronleichnamstag kündeten. Der erste Eindruck unseres Dorfes war für Schwester Vinzentina schon aus diesem Grund überwältigend.

Der Schmuck der Häuser und Straßen an Fronleichnam soll unseren festen Glauben an die bleibende Gegenwart Jesu unter der Gestalt des Brotes im allerheiligsten Sakrament des Altares bezeugen. Diesen Glauben drückt der hl. Thomas von Aquin in einem seiner eucharistischen Hymnen, nämlich „Adoro te devote“, folgendermaßen konkurrenzlos aus:

 

„Gottheit tief verborgen, betend nah ich Dir.

Unter diesen Zeichen bist Du wahrhaft hier.

Sieh mit ganzem Herzen schenk ich Dir mich hin,

weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht,

stille mein Verlangen, das mich heiß durchglüht:

lass die Schleier fallen einst in Deinem Licht,

dass ich selig schaue, Herr, Dein Angesicht.“

Frank Berthold

Fronleichnam 2012

Die von Frank Berthold im obigen Artikel so eindrucksvoll beschriebene Tradition der Fronleichnamsprozession mit vier Altären, wurde im Laufe der Zeit immer mal wieder geändert. Zuletzt waren über viele Jahre drei Altäre aufgebaut (Der vierte Altar ist der Altar der Kirche)

Bilder der Altäre s.S. 2

Erster Altar: Lindenplatz, bei Familie Holz. Hier liegt auch immer ein schöner Blumenteppich der von Kindern und Jugendlichen gestaltet wird.

Bis zum Tod von Helmut Ackermann stand der zweite Altar vor seinem Haus in der Lindenstraße.

Im Jahre 2005 konnte der Altar bei der Familie Gast in der Lindenstraße aufgestellt werden. Seit 2006 liegen Aufbau und Gestaltung dieses Altares beim Pfarrgemeinderat, neuer Standort Mannheimer Straße vor der Gartenmauer des Anwesens von Hilde Flory.

Der dritte Altar wird von der kfd gestaltet und befindet sich an der Kapelle Lindenstraße Ecke Kapellenstraße.

Trotz dieser langen und auch heute noch lebendigen Tradition, war es am Jahresbeginn nicht ganz sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder auf den Tag genau, an Fronleichnam, das Fest in der hergebrachten Weise feiern können. Nach dem vorzeitigen Weggang von Pater Samuel stand dies noch mehr in Frage.

Wir sind Herrn Militärdekan Bernhard Niederer außerordentlich dankbar dafür, dass er, wie in den vergangenen Jahren, auch 2012 Fronleichnam in der gewohnten Weise mit uns feiert.

Wir appellieren an Pfarrer Aschenberger uns diese Tradition auch in Zukunft zu erhalten.

Die Messe und die Prozession werden wieder vom kath. Kirchenchor und dem Musikverein mitgestaltet.

Chorwerke:

Deutsche Messe :
Franz Schubert
  • Kyrie
  • Gloria
  • Sanctus
  • Agnus Dei
Du bist, o Herr, das Lebensbrot
George Kirbye
Tantum Ergo
Alban Lipp
Es singt der kath. Kirchenchor St. Caecilia Otterstadt 1891
Leitung und Orgel:
Katrin Tremmel
Es spielt der Musikverein Otterstadt
Leitung:
Heike Schneider

Zur Reunion nach der Prozession lädt der kath. Kirchenchor St. Caecilia Otterstadt 1891 in die Sommerfesthalle ein.

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Logo-kfd_Glaub u Leb re_grau.jpg Das Grabtuch von Turin

In der kfd - Otterstadt gehören Vorträge zu den Schwerpunkten unserer jährlichen Aktivitäten. In diesen Rahmen passte, besonders gut in der Karwoche, der Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Simon

“Das Grabtuch von Turin“

Etwa 30 Interessierte folgten dieser Einladung ins Pfarrheim und hörten einen faszinierenden Vortrag.

Grabtuch

Das in Turin aufbewahrte Grabtuch ist ein 4,36 m langes und 1,10 m breites Leinentuch, das ein Ganzkörperbildnis der Vorder- und Rückseite eines männlichen Leichnams aufweist. Es wird von vielen Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus nach der Kreuzigung begraben wurde.

Das Grabtuch ist der am intensivsten untersuchte und dennoch umstrittenste Gegenstand in der Welt. Die moderne Forschung wurde ausgelöst, nachdem 1898 ein Fotograf das Grabtuch zum ersten Mal fotografieren konnte. Man erkannte, dass das Abbild auf dem Tuch eigentlich ein Negativ darstellte. Nun hatte man deutlich im fotografischen Negativ das Positiv vor sich.

Die Wissenschaft fand im Laufe von vielen Jahren akribischer Forschung viel über das Tuch heraus, konnte aber das Entstehen des Abbildes mit den bis heute möglichen Methoden nicht erklären. Der Ursprung des Tuches und sein Aussehen sind Gegenstand intensiver Debatten und erbittert ausgetragener Kontroversen zwischen Wissenschaftlern, Theologen, Historikern und Forschern. Immer wieder wurde das Tuch als Fälschung aus dem Mittelalter angesehen. Aber dafür gibt es bis heute keinen einzigen konkreten Anhaltspunkt. Auch Verschwörungstheorien wurden immer wieder ins Gespräch gebracht.

Der Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen

 

Das Grabtuch hat seinen Ursprung im Vorderen Orient. Die Webart war in der Antike dort bekannt und in Gebrauch. Die Pollenanalyse bestätigt die historischen Aufenthaltsorte des Tuches; nämlich Jerusalem, Edessa in Kleinasien, Konstantinopel und Frankreich/Italien. So konnte z.B. festgestellt werden, dass einige der auf dem Tuch vorhandenen Pollen von Pflanzen stammen, die ausschließlich in der Gegend von Jerusalem zu finden sind.

Das Abbild weist auf einen Juden aus dem 1. Jahrhundert hin. Die Haar- und Barttracht waren damals typisch für jüdische Männer, die ihr Leben Gott geweiht hatten.

Das Begräbnis entspricht jüdischen Sitten.

Spuren von Erde im Tuch sind typisch für Jerusalem.

Die Person im Tuch war tot. Abgesehen davon, dass bei so vielen schweren Verletzungen es praktisch unmöglich war zu überleben, ist deutlich die Leichenstarre zu erkennen, und ebenfalls gibt es die in den Blutspuren vorhandenen Hinweise auf die Todesursache.

Die in den Evangelien beschriebenen und zum normalen Ablauf einer Exekution abweichenden Besonderheiten sind abgebildet. Eine heftige Geißelung plus die „normale“ Kreuzigung sind zu erkennen, ebenfalls die Abdrücke einer Dornenkrone.

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Quintessenz der wissenschaftlichen Erkenntnisse

Es gibt bis heute trotz aller wissenschaftlicher Bemühungen und neuester Erkenntnisse keine Erklärung, auf welche Weise der Abdruck des Körpers auf das Tuch entstanden ist.

Kein Widerspruch zum Auferstehungsglauben

Es gibt keine Verwesungsspuren, d.h. die Leiche lag höchstens 36 Stunden im Tuch.

Es gibt keinerlei Wischspuren, die auf eine Entfernung des Körpers aus dem Tuch schließen lassen.

Die Blutspuren kamen vor dem Abbild auf das Tuch.

Beeindruckend

Das Tuch ist über fast 2000 Jahre erhalten geblieben, trotz Kriegen, Bränden, Wasserschäden usw.

Der fehlerfreie Negativcharakter der Abbildung ist erstaunlich. Das Abbild entspricht einer Parallelprojektion, was im Prinzip völlig unmöglich ist. Denn, wenn man eine von der Oberfläche des Körpers ausgehende Wirkung annimmt, dann müsste das Abbild eine völlig andere Form haben.

Die Möglichkeit der Darstellung der differenzierten Hell-Dunkel-Abstufungen in ein dreidimensionales Bild ist unerklärlich, denn bei Kopien und gemalten Bildern ist dies nicht möglich.

Beeindruckend ist auch die Übereinstimmung mit neueren archäologischen Funden und Erkenntnissen der historischen und medizinischen Forschung, von denen man vor 100 Jahren und erst recht im Mittelalter nichts wusste.

Kirche und Grabtuch

Die katholische Kirche hält sich im Hinblick mit Bewertungen auf das Grabtuch zurück, da es sich nicht um einen Glaubensgegenstand handelt und spricht nur von einem „ Grabtuchmann.“ Ein absolut zweifelsfreier Beweis ist nach so langer Zeit kaum noch zu erwarten. Daher muss jeder Gläubige für sich selbst entscheiden, ob er daran glauben kann, dass es sich um Jesu Grabtuch handelt. Die statistische Wahrscheinlichkeit ist, wenn man alle wissenschaftlichen Fakten zusammen betrachtet, jedenfalls sehr groß.

Vielen Dank, Herr Dr. Simon, für die Hilfe bei der Erstellung dieses Berichts über Ihren Vortrag

Monika Schumacher

Maiandachten

Schon seit 12 Jahren feiern wir mit dem alten Pfarrverband, der heute die Pfarreiengemeinschaft Waldsee bildet, unsere Maiandachten mit anschließendem Imbiss.

Termine

9. Mai
19 Uhr
Neuhofen
15. Mai
19 Uhr
Otterstadt
21. Mai
19 Uhr
Waldsee
23. Mai
19 Uhr
Limburgerhof

Unser Programm bis August

08. Mai
Filmabend im Pfarrheim
12. Mai
Wanderung mit Partnern
15. Mai
Maiandacht
02. Juni
Dreifaltigkeitssonntag Austeilen der Salzsäckchen
07.Juni
Fronleichnam Schmücken der Kapelle
12. Juni
Morgenlob mit Frühstück
03. Juli
Filmabend
12. Juli
Morgenlob mit Frühstück
17.-19. August
Sammeln, binden und austeilen der Würzwische
21. August
Morgenlob mit Frühstück

Monika Schuhmacher

images[8] Die Wallfahrt zum Hl. Rock in Trier 2012

Nach uralter Überlieferung wird im Dom zu Trier das Gewand Jesu Christi aufbewahrt und verehrt. Es wird als Symbol für den menschgewordenen Gottessohn und sein Erlöserwirken verstanden.

Die Tradition führt die Anwesenheit dieser Herrenreliquie in Trier auf die hl. Helena (+ um 330), die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, zurück. Bei ihrem Aufenthalt in Jerusalem habe sie das hl. Kreuz und die Tunika Christi wieder aufgefunden. Das Gewand sei auf ihre Anordnung hin nach Trier gebracht worden. Für die Anwesenheit und Hochschätzung dieses Gewandes am Trierer Kaiserhof im 4. Jhd. n. Chr. sprechen archäologische Befunde. In seiner ältesten Umhüllung finden sich Goldfäden aus China, wie sie nachweislich damals in den kaiserlichen Werkstätten zu Trier verarbeitet wurden. Kaiser Konstantin errichtete an der Stelle des heutigen Domes neben der damaligen Bischofskirche eine gewaltige Pilgerkirche. Im Zentrum dieser Kirche befand sich eine zum Teil noch heute erhaltene Anlage, die sich am ehesten als Stätte der Aufbewahrung und Verehrung des Hl. Rockes erklären lässt. Im ersten Jahrtausend der Christenheit hat man den Hl. Rock nicht öffentlich gezeigt, sondern im Verborgenen aufbewahrt und verehrt. 1196 wurde er im neuen Altar des Ostchores eingemauert: Auf Drängen von Kaiser Maximilian beim Reichstag zu Trier im Jahr 1512 hat man den Altar geöffnet und die Herrenreliquie zum ersten Mal öffentlich gezeigt, daher feiern wir dieses Jahr 2012 das 500jährige Jubiläum der ersten Ausstellung des Hl. Rockes.

Seit dieser Zeit fanden in unregelmäßigen Abständen Wallfahrten zum Trierer Dom statt, die mit einer öffentlichen Ausstellung des Hl. Rockes verbunden waren, statt. Bei den 3 Wallfahrten im 20. Jhd. waren jedesmal Gläubige aus der Pfarrgemeinde Otterstadt dabei, so in den Jahren 1933, 1959 und 1996. Auch 2012 nahmen Otterstadter an der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt teil. Bei den letzten beiden Ausstellungen wird das Gewand nur noch liegend gezeigt, das hohe Alter und die lange Zeit der Einmauerung lassen eine hängende Ausstellung nicht mehr zu.

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Der Hl. Rock wird in einem kostbaren Schrein in der Heilig-Rock-Kapelle aufbewahrt, die um 1700 eigens zu diesem Zweck errichtet wurde. Durch eine Öffnung im Ostchor des Domes kann man in diese Kapelle blicken. Zusammen mit dem Altarkreuz stellt die Herrenreliquie den Zielpunkt der gesamten architektonischen Anlage des Domes dar.

Der Hl. Rock wird in Trier als Bild und Symbol des Welterlösers Jesus Christus gesehen, dem allein- wie bei jedem Kreuz oder Christusbild- alle Verehrung und Anrufung gilt. So kommt es auch in dem bis heute weiterlebenden Pilgergebet von 1959 zum Ausdruck: „Jesus Christus, Heiland und Erlöser, erbarme dich über uns und über die ganze Welt. Gedenke deiner Christenheit und führe zusammen, was getrennt ist.“

Hinter diesem schönen Gebet steht die Erinnerung an das Gewand Christi, das nach dem Zeugnis des Johannes-Evangeliums (Kap. 19, Vers 23f.)bei der Kreuzigung Jesu von den Soldaten nicht zerteilt, sondern verlost wurde. Die Kirchenväter verstehen das Kleid Christi als Symbol der Kirche und bringen diese Schriftstelle mit der eindringlichen Mahnung Jesu zur Einheit seiner Jünger in Verbindung. Angesichts vielfältiger Gefährdung und Zerrissenheit in der Welt und in der Kirche heute liegt es nahe, im Trierer Dom besonders um Versöhnung, Einheit und Frieden zu beten.

Frank Berthold

Auguste Netter in Otterstadt
Am Mittwoch, den 4., Auguste Netter in Otterstadt ihren 96.Geburtstag gefeiert. Am Nachmittag war ihre kleine Wohnküche überfüllt von zahlreichen Kindern und Jugendlichen. Alle sind sie Messdiener in der katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Otterstadt. Schon seit vielen Jahren, sie weiß selbst nicht mehr seit wann, gilt den Messdienern ihre besondere Sorge und Freundschaft, und diese Zuneigung wird von den jungen Leuten herzlich erwidert. Wenn sie ihren Stammplatz in der ersten Kirchenbank eingenommen hat, lange ehe es zum Gottesdienst läutet, geht keiner in die Sakristei, ohne sie vorher mit Handschlag zu begrüßen, und es werden Neuigkeiten ausgetauscht. Dass es dabei nicht allzu leise zugeht, zumal die alte Dame mittlerweile etwas schwerhörig ist, stört so früh vor dem Gottesdienst noch niemanden. Nach der Messe, wenn sie wieder in „zivil“ sind, gehen sie erst nach Hause, wenn sie sich wieder von ihrer Freundin verabschiedet haben.
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Vom jährlichen Ausflug bekommt sie eine Grußpostkarte, die sie aufhebt und an den Küchenschrank steckt, und der „Pilger“, den in Otterstadt die Messdiener (Stefanie und Markus Katz) austragen, wird ihr als besonderer Service direkt an den Küchentisch geliefert, damit sie nicht aufstehen muss. Ihr jährlicher Geburtstag wäre undenkbar ohne die Schar der jungen Gratulanten. Wenigstens 14 sollen es sein, denn sie ist auch das letztgeborene von 14 Kindern. Sie interessiert sich nicht nur für alle kleinen und großen Ereignisse im Leben der Mädchen und Jungen, sondern hat auch selbst eine Menge zu erzählen. Ihr Gedächtnis reicht nämlich nicht nur weit zurück, sondern funktioniert tadellos. Am Ostermontag 1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, wurde sie geboren, „ein später Osterhase“, wie sie sagt. Da aber wegen des Feiertags das Standesamt geschlossen war, wurde die Geburt erst für den Tag darauf, also den 5. April, beurkundet. So steht in den offiziellen Dokumenten der falsche Tag „Es kam halt damals nicht darauf an, aber in der Familie haben wir Wert auf das richtige Datum gelegt.“ Zwei Jahre später starb die Mutter, und Vater Ludwig Schäfer, ein Landwirt, zog seine Kinderschar alleine groß. „Alle Kinder bekamen ihre Aufgaben, je nach Fähigkeit, vom Vater zugeteilt. Die dritte Tochter, Fränz (Franziska), musste Mutterstelle an uns vertreten. Sie war auch sehr gut zu uns. Die Älteren hatten eher Haare auf den Zähnen.“ Disziplin musste herrschen, sonst wäre es nicht gut gegangen. „Einmal in der Woche, Sonntagnachmittag, gönnte sich der Vater ein paar freie Stunden und hat Karten gespielt, wir Kinder mussten dann das Vieh füttern. Wenn er nach Hause kam, hatte er immer für uns „Salzweck“ in der Tasche“. Kleine Vergnügen waren selten: “Einmal sind wir auf die Speyerer Messe gelaufen, mit zehn Pfennigen Taschengeld. Da haben wir lange überlegt, wie wir das Geld ausgeben wollten, eine Reitschultour kostete ja schon zehn Pfennige, aber man bekam drei Zuckerstangen für fünf Pfennig.“ Gute Nachbarschaft war selbstverständlich: „Der jüdische Metzger Weil hat immer meinen Vater zum Schlachten gerufen, er konnte nämlich kein Blut sehen.“ Fromm war man im Hause Schäfer, der Vater versäumte nie eine Sonntagsmesse, als er nicht mehr aufs Feld musste, konnte er auch an den Werktagen zur Kirche. Die Tochter hat es von ihm übernommen, noch heute hat sie große Freude an den festlichen Gottesdiensten, besonders wenn unter Weihrauchwolken das Allerheiligste ausgesetzt und „Großer Gott wir loben dich“ gesungen wird. Ihr entgeht nichts, besonders was die Messdiener betrifft. Im Gespräch macht sie vor, wie die Schellen bewegt werden müssen, damit es am besten klingt. “Sie ist unser Coach“, sagt Sakristan Frank Berthold, der sie mittlerweile mit dem Auto zur Messe abholt, weil die Beine den langen Weg nicht mehr schaffen. Selbstverständlich sind „ihre“ Messdiener auch in ihr Gebet eingeschlossen.

Andrea Dölle

Gebetsanliegen des Hl. Vaters für 2012

MAI

Allgemeine Gebetsmeinung

Dass in der Gesellschaft Initiativen ergriffen werden, die die Rolle der Familie schützen und stärken.
Missionsgebetsmeinung
Dass Maria, Königin der Welt und Stern der Evangelisierung, alle Missionare bei der Verkündigung ihres Sohnes Jesus Christus begleitet.

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JUNI

Allgemeine Gebetsmeinung

Dass die Glaubenden in der Eucharistie die lebendige Gegenwart des Auferstandenen erkennen, der sie im Alltag begleitet.

Missionsgebetsmeinung
Dass Christen in Europa die eigene Identität wieder erkennen und mit neuem Schwung an der Verkündigung des Evangeliums mitwirken.

JULI

Allgemeine Gebetsmeinung

Dass alle Arbeit finden und diese in stabilen und sicheren Verhältnissen ausüben können.

Missionsgebetsmeinung

Dass christliche Volontäre, die in der Mission tätig sind, die Liebe Christi bezeugen.

AUGUST

Allgemeine Gebetsmeinung

Dass Inhaftierte gerecht behandelt werden und ihre Menschenwürde geachtet wird.
Missionsgebetsmeinung

Dass junge Menschen, die zur Christusnachfolge berufen sind, bereit sind, das Evangelium bis an die äußersten Grenzen der Erde zu verkünden und zu bezeugen.

 

Bibelgarten

Wie jeder private Garten, so hat auch unser Bibelgarten den letzten strengen Winter nicht unbeschadet überstanden. Beim Kapernstrauch, der Feige und den Ölbäumen kann man noch nichts sagen, diese Exoten treiben oft sehr spät aus. Mein Sorgenkind, der Granatapfel, hat den Frost erfreulicherweise gut überstanden, nur die kleine Terebinthe rechts vom Kreuz, die Myrthe und einige Rosen scheinen erfroren (oder vertrocknet) zu sein.

Aber es gibt auch schon wieder neue Rosen. Am Zaun zum Königsplatz entlang haben wir zehn Kletterrosen gepflanzt, die sich prächtig entwickeln. Es sind tief rot blühende Rosen der Sorte „Sympathie“, wir haben sie intern aber „Paolorosen“ genannt, denn, Sie ahnen es schon, der Sonnenwirt Paolo Rappa hat die Pflanzen gestiftet. Den Rechnungsbetrag hat er großzügig nach oben aufgerundet, damit‘s auch noch für den ersten Dünger reicht. Vielen Dank Paolo!

Wie Paolo können auch Sie sich Alle mit einer kleinen Spende an den Pflanz - und Pflegekosten beteiligen.

Um den Garten nach dem Winter wieder in den Zustand zu bringen in dem er ist, war wieder viel Arbeitseinsatz nötig. Wir, die wir versuchen den Garten in Schuss zu halten, wären sehr dankbar, wenn wir diese Arbeit auf ein paar Schultern mehr verteilen könnten. Es wäre also schön, wenn sich ein paar Leute bereitfinden würden, um bei anstehenden Pflegearbeiten mitzuhelfen. Teilen Sie Ihre Bereitschaft mir (3 48 46) oder Arno Zimmermann (3 49 39) mit, bei Bedarf rufen wir einfach an.

Wir alle freuen uns doch an diesem schönen Kirchengarten und wollen verhindern, dass er wieder verwildert.

Weil es so schön zum Thema Garten passt noch eine kurze Info:

Unser Blumenmarkt, der in diesem Jahr schon zum siebten Mal stattfand, war wieder ein schöner Erfolg. Überzählige Pflanzen, die beim „Frühjahrsputz“ im Garten anfielen, wurden gebracht. Bei Anderen hat der Frost Lücken gerissen, die durch Pflanzen vom Blumenmarkt geschlossen werden konnten. Die kleinen Spenden, die dabei uns zu Gute kamen belaufen sich auf mehr als €250,-. Vielen Dank allen Spendern und auf Wiedersehen beim Blumenmarkt 2013.

Klaus Feichtner

„Casa Vincentina“

Kath. Kindertagesstätte Schulstr. 17

Telefon: 06232/3 3838 67166 Otterstad

Email: kath-kita.otterstadt@online.de

Einladung zum Hoffest

Wir wollen alle Pfarrgemeindemitglieder zu unserem Hoffest am 17. Juni 2012 einladen.

Unser Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Wortgottesdienst, den die Kinder gestalten. Anschließend laden wir Sie zum Mittagessen und gemütlichen Zusammensein ein.

Die Eltern, Kinder und Erzieher der Casa Vincentina

 

Erstkommunion 2012

Nach einer langen Vorbereitung durch Herrn Pastoralreferenten Manfred Heitz, die GruppenbetreuerInnen Bernd Blau, Lucia Grelak, Sabine Katz, Nathalie Klinzing, Silke Kühling und Eve Ulmer sowie in der Endphase auch Pfarrer Carsten Leinhäuser haben die Kinder:

Berthold Joseph Blau Linda
Blum Leon Decker Victoria
Di Leva, Lara Emilia Grelak Katharina
Katz Laura Klinzing Chiara
Kühling Alexander Matthes Michelle
Schwab Laura-Sophie Schwarzenbach Lukas
Ulmer Joyce Wernert Annika
Wiemer Jan  

am 15. April ihre erste Heilige Kommunion empfangen. Die Kinder wurden vom Pfarrer und den Ministranten vom Pfarrheim abgeholt und in die Kirche geleitet.

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Unter Mitwirkung des Kirchenchores hat Pfarrer Leinhäuser dann einen sehr schönen Erstkommunion-Gottesdienst gefeiert, bei dem die Kinder, wo immer möglich mit einbezogen wurden. Seine „Predigt“ gestaltete Pfarrer Leinhäuser als kleine Spielszene. Darauf aufbauend hat der Pfarrer durch gezielte Fragen die Kinder zu engagierter Mitarbeit angeregt und die Beantwortung der Fragen hat ganz offensichtlich auch Spaß gemacht.

Es war eine sehr schöne Feier bei der die Kinder im Mittelpunkt standen. Es war ihr Tag.

Aber es war auch der Tag von zehn Kommunionjubilaren.

Vor 50 Jahren (1962) gingen

Theo Herrmann, Sieglinde Sperk und Monika Köppler ,

vor 60 Jahren (1952)

Franz Berthold und Helga Glaub

vor 70 Jahren (1942)

Johanna Schulz, Hildegard Neubauer, Alois Tremmel und

Hannelore Dausch

und vor 85 Jahren (1927)

Helene Feichtner

zur ersten Heiligen Kommunion

Pfarrer Leinhäuser hat die Jubilare am Ende des Gottesdienstes zu sich an den Altar gerufen, ihnen gratuliert und ein kleines Geschenk überreicht.

Ein herzliches Dankeschön den engagierten Eltern, Herrn Heitz und nicht zuletzt Pfarrer Leinhäuser für die viele Arbeit bei der Vorbereitung der Kommunionkinder und den eindrucksvollen Erstkommunion-Gottesdienst.

Klaus Feichtner

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Unsere Kommunionkinder und Kommunionjubilare
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