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Brief Ihrer kath. Pfarrgemeinde Otterstadt
Nr. 79 Weihnachten 2011

Titelbild : Aus dem Weihnachtsmissale der Päpste

Puer natus est nobis, et filius datus est nobis, cuius imperium super

Ein Kind ist uns geboren, und ein Sohn ist uns geschenkt, auf seiner Schulter ruht die Herrschaft

 

 

Amtseinführung von Pfarrer
Frank Aschenberger

in der Pfarrkirche
und in der Kulturhalle Waldsee.

(Bilder:
Christine Kraus, Waldsee)

Liebe Gemeinde,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende. Neben schönen und vielleicht auch schweren Erlebnissen in Ihrer Familie oder im Freundeskreis gab es auch in der Kirchengemeinde einige Veränderungen. Die große Pastoralreform des Bistums hat uns quasi überrollt: neue Struktur, neuer Pfarrer, neue Räte.

Nach vielen Gesprächen hat der Bischof entschieden, das Otterstadt zukünftig mit Waldsee, Altrip, Neuhofen und Limburgerhof eine Pfarreiengemeinschaft bilden soll, die 2015 in der Großpfarrei Waldsee aufgehen wird. Für uns bedeutet dies zunächst einmal, dass wir unsere Seelsorger mit noch mehr Gemeinden teilen müssen und dass es künftig mehr Koordinierung unseres Gemeindelebens mit dem der anderen bedarf. An beides wird man sich erst gewöhnen müssen.

Nach dreizehn Jahren ging mit dem überraschenden Weggang von Pfr. Buchert im Sommer eine Ära zu Ende. Kein Wunder, dass die Trauer entsprechend groß ist. Dennoch haben Sie mich, den Neuen, mit großer Herzlichkeit und vor allem auch großer Offenheit empfangen. Herzlichen Dank hierfür! Gleichzeitig muss ich um Geduld bitten; noch läuft in unserer riesigen Einheit nicht alles rund und um vieles, was für Sie bisher selbstverständlich war, weiß ich gar nicht. Je größer die Einheiten, desto mehr Zeit wird man zum Ankommen brauchen. Gut dass es bei allem Wechsel auch Konstanten gibt: Wie ein Fels in der Brandung hält Frau Claus die Stellung im Pfarramt. Für Sie ist sie mehr und mehr erste Ansprechpartnerin in den unterschiedlichsten Belangen geworden. Auch Militärdekan Niederer hilft wo er kann und leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, dass es weiter geht. Herr Heitz bringt sich mehr und mehr auch in Otterstadt ein und auch Frau Heiner hat schon den ein oder anderen Termin wahrgenommen. Die Gottesdienste von P. Samuel werden hochgelobt, so dass auch seine Arbeit unsere Gemeinde bereichert.

Wechsel und Kontinuität zeigen sich auch in unseren neugewählten Räten. Manch altgedienter Rat wurde wiedergewählt aber auch einige neue bereichern unsere Gremien. Allen, die zur Kandidatur bereit waren, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken und sagen, auch wenn sie nicht in den Rat gewählt wurden, werden sie dringend gebraucht: Jeder, der sich engagieren möchte ist willkommen; denn die Kirche von Otterstadt ist das, was wir draus machen.

Neu, immer wieder neu, will nämlich Gott auf dieser Erde Mensch werden, mitten unter uns, durch uns, ja in uns! Darauf bereiten wir uns in diesen Tagen vor, das feiern wir an Weihnachten.

So grüße ich sie herzlich und wünsche ein Frohes Fest der Menschwerdung

Ihr Pfarrer
Frank Aschenberger

Gottesdienste in der Weihnachtszeit

18.12. 2011   4. Advent

17:30 Uhr

Beichtgelegenheit bei Pater Wiesler

24.12.2011   Heilig Abend  

15:00 Uhr

22:00 Uhr

Kinderkrippenfeier (Wortgottesdienst)

Christmette

25.12.2011   Geburt des Herrn

10:30 Uhr

Feierliches Hochamt

26.12.2011   Heiliger Stephanus

9.00 Uhr

Amt für die Pfarrgemeinde

31.12.2011   Silvester

17:00 Uhr

Jahresschlussgottesdienst

01.01.2012   Hochfest der Gottesmutter

10:30

Amt für die Pfarrgemeinde

Gerti André / Klaus Feichtner

 

Die O-Antiphonen vor Weihnachten

An den letzten sieben Tagen vor Weihnachten, vom 17. bis 24., werden die O-Antiphonen gebetet oder gesungen. Antiphonen sind Gebetsverse, die meist mehrmals wiederholt werden. Die O-Antiphonen wenden sich an den kommenden Messias. Sie beginnen jeweils mit „O“ und leiten davon ihren Namen her.

1.        O-Weisheit, hervorgegangen aus Gottes Mund, mächtig wirkst du in aller Welt, und freundlich ordnest du alles. Komm, o Herr, und lehre uns den Weg der Einsicht.

2.        O-Herr und Fürst des Hauses Israel, du bist dem Mose erschienen in der Flamme des Dornbuschs und gabst ihm das Gesetz am Sinai. Komm, o Herr, und erlöse uns mit starkem Arm.

3.        O-Wurzel Jesse, gesetzt zum Zeichen für die Völker. Vor dir verstummen die Mächtigen, zu dir rufen die Völker. Komm, o Herr, und erlöse uns, zögere nicht länger.

4.        O-Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel, du öffnest und niemand schließt, du schließest und niemand öffnet. Komm, o Herr, und befreie aus dem Kerker den Gefangenen, der da sitzt in Finsternis und im Schatten des Todes.

5.        O-Anfang, Glanz des ewigen Lichtes, du Sonne der Gerechtigkeit, komm, o Herr, und erleuchte uns, die wir sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.

6.        O-König der Völker, den sie alle ersehnen. Du Eckstein, der das getrennte eint. Komm, o Herr, und befreie den Menschen, den du aus Erde erschaffen hast.

7.        O-Immanuel, Gott mit uns. Du König und Lehrer, du Sehnsucht der Völker und ihr Heiland. Komm, o Herr, und erlöse uns, Herr, unser Gott.

(aus dem Buch Das Kirchenjahr entdecken & erleben von Eckhard Bieger SJ)

Elisabeth Simon

 

Das Pastoralteam unserer Pfarreiengemeinschaft: Doris Heiner

Seit 1. September 2011 sind die Pfarreien Altrip, Limburgerhof, Neuhofen, Otterstadt und Waldsee eine Pfarreiengemeinschaft. Pfarrer Frank Aschenberger ist der leitende Pfarrer und das Pastoralteam unterstützt ihn. Bei seiner Einführung am 16. Oktober in Waldsee wurden auch Pater Samuel Mgbecheta, Pastoralreferentin Doris Heiner und Pastoralreferent Manfred Heitz vorgestellt.

Da ich zur Kinderkrippenfeier, Heilig Abend 15.00 Uhr in Otterstadt sein werde, bat mich Herr Feichtner um eine kurze Vorstellung.

Ich heiße Doris Heiner und wurde vor 54 Jahren in Mutterstadt geboren, wo ich auch wohne.

Von 1977 bis 1982 habe ich in Mainz Theologie studiert. Nach dem Diplom und der Pastoral-praktischen Ausbildung am Priesterseminar Speyer wurde ich als Pastoralreferentin in Limburgerhof eingesetzt. Dort habe ich mit Pfarrer Albert Kraus zusammengearbeitet.

In diese Zeit fallen auch viele Aktivitäten unseres Pfarrverbandes, die auch in Otterstadt stattfanden. Gern erinnere ich mich an die regelmäßigen Treffen im Seelsorgeteam, die Arbeit im Pfarrverbandsrat, Jugendbegegnungstage, -gottesdienste und -kreuzwege, Bildungsreihen, Besinnungstage für Räte und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen   und Mitarbeiter, Begegnungstage und Ausflüge mit den Erzieherinnen, die Mitfeier des Großen Gebetes und wichtiger Gemeindefeste, die uns immer wieder auch nach Otterstadt führten. Aus dieser Zeit sind mir Otterstadt sowie einige Gemeindemitglieder bekannt und vielleicht kennen mich auch noch manche von ihnen.

Nach dem Tod von Pfarrer Kraus wurde Limburgerhof zusammen mit Altrip und Neuhofen Pfarreiengemeinschaft, die zuerst von Pfarrer Michael Hergl und seit Mai 2005 von Pfarrer Albrecht Effler geleitet wurde.

Ich wurde im Sommer 2000 in Limburgerhof als Pastoralteamleiterin eingeführt. Seit der Änderung des Pastoralplanes arbeite ich als Pastoralreferentin und pastorale Ansprechperson in Limburgerhof St. Bonifatius. Mit den Räten, Einrichtungen, Verbänden und Gruppen versuchen wir mit allen Gemeindemitgliedern den Weg des Glaubens zu gehen, unsere Verantwortung als Christen in der Welt zu sehen und zu leben und immer mehr im Glauben zu wachsen.

Die neue Pfarreiengemeinschaft stellt uns vor neue Herausforderungen, denen wir alle als Gemeinden und Seelsorger uns stellen müssen. Wenn wir dabei Gott und unsere Mitmenschen im Blick behalten, können wir uns mit Zuversicht auf den Weg machen.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen und auf unseren gemeinsamen Weg

Doris Heiner
Pastoralreferentin

 

Kommunionvorbereitung 2012

Am Dienstag, 15. November, begann in Otterstadt die Vorbereitung auf die Erstkommunion am 15. April 2012. In drei Gruppen bereiten sich insgesamt 15 Kinder darauf vor, den Leib Christi das erste Mal zu empfangen. Geleitet werden die Gruppen von Müttern und Vätern, die sich ebenfalls regelmäßig unter Begleitung von Manfred Heitz treffen und mit den Themen der Gruppentreffen beschäftigen. Für dieses Engagement an dieser Stelle schon ein herzliches „ Vergelt’s Gott“!

Ein Kommunionkind aus Otterstadt wird im Rahmen der Kommunionvorbereitung auch die Taufe empfangen. Für alle Kommunionkinder ist es ein besonderes Erlebnis, dies bei einem Kind aus ihrer Mitte zu erleben.

Unsere Kommunionkinder 2012 sind:
Linda Blau, Victoria Decker, Lara Di Leva, Katharina Grelak, Annika Wernert, Joseph Berthold, Leon Blum, Alexander Kühling, Laura-Sophie Schwab, Joyce Ulmer, Laura Katz, Chiara Klinzing, Michelle Matthes, Lukas Schwarzenbach, Jan Wiemer.

Manfred Heitz

Sternsingeraktion 2012

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ – so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2012. Dass Kinder Rechte haben, ist Teil des Menschenbildes, das wir Christen haben. Sich dafür einzusetzen, dass Kinder, die heute „am Rand“ leben, ihre Rechte verwirklichen können, ist die Mission der Sternsinger. Denn Gott sendet seinen Sohn von Geburt an zu den Menschen „am Rand“, wie wir an Weihnachten feiern.

Sternsinger sind im tatkräftigen Einsatz für andere Kinder Türöffner. Sie klopfen im Namen Gottes in den Häusern auch unserer Gemeinde Otterstadt an die Herzenstür vieler Menschen. Sie bitten um Hilfe, damit Kinder weltweit eine gute Zukunft haben.

Das Beispielland der diesjährigen Aktion ist Nicaragua. Dort werden auch heute noch Kinderrechte permanent verletzt. Die neoliberale, an den Interessen der reichen Machteliten ausgerichtete Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ortega-Regierung hat die Armut sogar anwachsen lassen und somit die Lebens- und Entwicklungsbedingungen der meisten Kinder verschlechtert. Die Privatisierung des Bildungs- und Gesundheitswesens hat zusätzlich dazu beigetragen, die Zukunftschancen vieler Kinder zu beeinträchtigen.

Die kinderpolitischen Herausforderungen in einem Land wie Nicaragua sind enorm, denn es gehört weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Kinderanteil. 50 Prozent der Bevölkerung sind unter 19 Jahre alt. 27 Prozent der Kinder leiden an chronischer Unterernährung.  

Gebet aus Nicaragua für die Sternsingeraktion 2012

Herr Jesus Christus, du hast gesagt: „Klopft an, dann wird euch geöffnet.“ Im Vertrauen auf dein Wort gehen wir Sternsinger von Haus zu Haus. Wir folgen dem Stern von Bethlehem und klopfen an die Türen vieler Menschen.

Begleite uns auf unserem Weg, damit sich die Türen öffnen, und auch die Herzen der Menschen für die Not so vieler Kinder in der Welt. Begleite uns auf unserem Weg, damit wir uns mit Mut und Ideen einsetzen für die Rechte der Kinder in der Welt, damit sie die Möglichkeit bekommen, in ihrer eigenen Heimat eine Welt aufzubauen, in der sie glücklich und in Freiheit leben können, in Frieden mit allen Völkern.

Herr Jesus Christus, schon als Kind hast du Leid und Verfolgung erlebt. Segne die Wege, die wir als Sternsinger für Kinder auf der ganzen Welt auf uns nehmen, und lass unser Tun für die Menschen, denen wir begegnen, zum Segen werden. Jesus, so vertrauen wir uns dir an, loben dich und danken dir, heute und alle Tage.   Amen.

Die Sternsinger kommen an folgenden Tagen in die Häuser unserer Gemeinde:

Samstag, 07.01.2012 12:30 bis 16:30 Uhr

Sonntag, 08.01.2012 12:30 bis 16:30 Uhr

Im Gottesdienst am 05.01.2012 um 19 Uhr in der Kirche werden die Sternsinger ausgesandt. Alle Kinder und Jugendlichen, gleich welcher Konfession sind herzlich eingeladen an der Sternsingeraktion teilzunehmen und damit die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder zu unterstützen. Kommt einfach am Donnerstag, 05.01.2012 um 18 Uhr ins Pfarrheim Otterstadt zur Kleiderausgabe und Gruppeneinteilung – um 19 Uhr ist ja dann der Aussendungsgottesdienst in der Kirche. Auch Erwachsene, die bereit sind Gruppen zu begleiten, sind herzlich eingeladen. Ebenso werden Familien bzw. Einzelpersonen gesucht, die bereit sind jeweils an einem Tag eine Gruppe zu bewirten. Bei Fragen bitte anrufen: Fam. Berthold, Tel. 33106.

Es soll nicht versäumt werden an folgende verstorbene Gemeindemitglieder zu erinnern, die viele Jahre lang Sternsingergruppen mit ihrer Gastfreundschaft beeindruckt haben; wir denken gerne mit großer Dankbarkeit an Frau Hilde Flory aus der Mannheimer Straße und Frau Anna Jaspers aus der Ringstraße.

Frank Berthold

Exerzitien im Alltag 2012

Auch in der Fastenzeit 2012 wird es wieder ein Angebot an „Exerzitien im Alltag“ geben, die von Pastoralreferent Manfred Heitz angeleitet werden.

Was sind Exerzitien im Alltag?

Exerzitien im Alltag dienen dazu, das eigene Leben in den Blick zu nehmen und vor Gott und von ihm her neu zu sehen. Die Verknüpfung von Glaube und Leben, von spirituellem Weg und persönlicher Reifung ist die Besondere Chance von Exerzitien im Alltag, eben weil der normale Alltag die ganze Übungszeit begleitet und durchdringt.

Exerzitien im Alltag dauern vier Wochen. Sie erfordern eine tägliche Zeit der persönlichen Betrachtung und die Teilnahme an einem wöchentlichen Treffen mit einer Gruppe und dem Begleiter. Für die persönliche Betrachtung werden schriftliche Impulse als Anregung mitgegeben.

Wer darf teilnehmen?

Eingeladen sind grundsätzlich alle Interessierten, die bereit sind, sich diese vier Wochen auf diesen Weg einzulassen. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Voraussetzungen, um an Exerzitien im Alltag teilzunehmen.

Wann sind die Treffen?

Am 14.2.2012 findet ein Infoabend zu Exerzitien im Alltag statt. An diesem Abend wird das Konzept vorgestellt und vorhandene Fragen geklärt. Die Teilnahme an diesem Abend ist unverbindlich.

Die Exerzitien im Alltag beginnen am 28.2.2012. Die weiteren Treffen sind jeweils dienstags. Der Abschlussabend ist am 27.3.2012

Alle Treffen beginnen um 19.30 Uhr im kath. Pfarrzentrum Waldsee.

Manfred Heitz

 

Wahlen 2011

Am 05. und 06. November wurden in der Diözese Speyer die Pfarrgemeinderäte und die Verwaltungsräte neu gewählt.

Die Wahlbeteiligung ist immer ein Gradmesser für das Interesse an Kirche. Im Schnitt lag sie bei 13,5 % und ist damit gegenüber 2007 um 1,1% zurückgegangen. In den einzelnen Gemeinden gingen zwischen 2,5 und 47% zur Wahl.

Auch die Pfarrei Otterstadt konnte sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen. Die Wahlbeteiligung ging um 1,3 % auf 25,5 % zurück. Trotzdem haben wir innerhalb der Pfarreiengemeinschaft die höchste Wahlbeteiligung vorzuweisen ( Neuhofen 7%, Altrip 8% Limburgerhof 16,1% und Waldsee 25,1%).

Das Wahlergebnis für Otterstadt

Pfarrgemeinderat

Verwaltungsrat

1

Berthold, Frank

318

1

Schantz , Ruth

261

2

Rossi, Gudrun

296

2

Riedel Dr., Markus

255

3

Simon, Elisabeth

274

3

Warmbrunn Dr., Paul

251

4

Feichtner , Klaus

266

4

Schlick Dr., Erich

229

5

Blau, Bernd

253

5

Zimmermann, Arno

229

6

André, Gertrude

230

6

Werber, Gerhard

198

7

Schlick, Maria

225

7

Schmid, Klaus

183

8

Flory, Odile

219

8

Vollmer, Gabriele

53

9

Steiger, Peter

176

 

 

 

In den Pfarrgemeinderat sind die ersten acht; in den Verwaltungsrat die ersten 6 Personen gewählt.

Die konstituierenden Sitzungen finden am 07. Dezember statt. Dabei können in den Pfarrgemeinderat auf Vorschlag des Pfarrers weitere Mitglieder hinzugewählt werden.

Klaus Feichtner

Gebetsanliegen des Hl. Vaters für 2012
Januar 2012

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass Opfer von Naturkatastrophen den beim Wiederaufbau des eigenen Lebens notwendigen geistlichen Beistand und genügend materielle Hilfe erhalten.

Missionsgebetsmeinung
Dass Christen bei der Friedensarbeit den Namen Christi unter allen Menschen guten Willens bezeugen.

Februar 2012

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass alle Völker Zugang zu Trinkwasser und den notwendigen Ressourcen für den täglichen Lebensunterhalt haben.
Missionsgebetsmeinung
Dass der Herr mit seinem Beistand die Tätigkeit der Mitarbeiter im Gesundheitswesen in den armen Regionen bei der Pflege von Kranken und Armen begleitet.

März 2012

Allgemeine Gebetsmeinung
Dass der Beitrag der Frau zur gesellschaftlichen Entwicklung weltweit in angemessener Weise anerkannt wird.
Missionsgebetsmeinung
Dass der Heilige Geist all jenen Standhaftigkeit schenkt, die vor allem in Asien im Namen Christi diskriminiert, verfolgt und zum Tode verurteilt werden.

 

Im vergangenen Kirchenjahr

..wurden durch das Sakrament der Taufe in die Kirche aufgenommen:

 

Utpadel Pascal Markus,
Ott.Böhrn Edgar Martin, Ott .
Bach Mathias Konrad, Ott.
Schopp Lea

Fels Lucca Noel, Ott .
Bouwman Clara Kerstin, Ott .
Löffel Emma, Ott.
Hutzler Nepomuk, Wa.

..wurde durch das Sakrament der Ehe Gottes Liebe zu uns Menschen sichtbar:

Spindler Dirk, Speyer und Geißler Miriam, Speyer
Konrad Ralf, Wa. und Deobald Sandy, Wa .
Riente Shawn Ray und Schlick Simone, Ott.
Lienig Holger, Ott. und Tavernier Tanja, Ott.
Barwich Philipp, Frankf./M. und Doser Melanie, Frankfurt/M.

..gingen uns in die Ewigkeit voraus:

Koob Eugen
Mayer Erna
Häuser Lydia  
Spindler Alfons
Flory Hilda
Schreyer Joachim
Lange Bernhard
Heidel Werner
Tremmel Helmuth
Dr.med. Quinttus Peter Maria
Müller Hans

Kirchenaustritte: 5

Gertrude Andre 

Reiland Hermann
Regenauer Clara
Erbach Mathilde
Strubel Anna
Reichwein Lydia
Groß Elisabetha
Erbach Helene
Eberhardt Barbara
Schackert Joseph
Gerbes Otwin
Möller Maria

Wiederaufnahme: 2


Ein Augenblick Zeit für Gott und miteinander!

Projekt Pilgerheiligtum

Eine Gruppe von Gläubigen aus Otterstadt nimmt 3-4 mal im Jahr an einem Besinnungstag im Schönstattzentrum „Marienpfalz“ in Herxheim teil. Die dort zuständige Ordensschwester Charissa Frenzl hat bei einem dieser Termine unsere Gruppe aufmerksam gemacht auf das Projekt „Pilgerheiligtum“, das seit 1997 in vielen Pfarrgemeinden eingeführt und dort positiv aufgenommen wurde.   In Deutschland nehmen katholische, evangelische und orthodoxe Christen aus bereits über 1300 Orten teil. Diese Aktion verbindet Menschen in 90 Ländern; Gesunde und Kranke, Familien und Einzelpersonen, Junge und Alte. Auf diese Weise entsteht ein weltweites Netz des Gebetes, der Liebe und des Friedens.

Das Prinzip ist ganz einfach: In die entsprechende Gemeinde wird ein gerahmtes Standbild der Gottesmutter Maria gegeben, das dann wöchentlich in eine andere Familie bzw. zu einer anderen Person gebracht wird. Das Bild wandert von da an unaufhörlich durch die Gemeinde. Für unsere Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt Otterstadt hat Pfarrer Frank Aschenberger sein Einverständnis für diese Aktion bekundet. Im Neuen Jahr 2012 werden wir die Aktion starten. Selbstverständlich ist diese Aktion völlig kostenlos. Das Pilgerheiligtum mit Begleitbuch und Stofftasche wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Zuständige Ansprechpartner aus der Gemeinde werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.   

Das Pilgerheiligtum erhält einen schönen Platz, dort wo sich der Alltag abspielt. Als Geschenk für Jesus und Maria bemüht sich die Familie/Person um einen Augenblick Zeit – für Gott und miteinander.

Dem Alltag eine „Seele“ geben

·     Zeit zum Atmen finden, wenn der Terminkalender überquillt.

·     Freiräume suchen, wenn der Alltag das Miteinander strapaziert.

·     Gelassen bleiben, wenn alles drunter und drüber geht.

·     Sich getragen wissen, wenn Angst lähmt.

·     Auf Vertrauen setzen, wenn Sorgen drücken.

·     Mit Gottes Kraft rechnen, wenn alles aussichtslos scheint.

·     Das Leid des Lebens abgeben und zum Geschenk der Liebe machen.

·     Die Türen dem Erlöser öffnen, wenn Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums „anklopft“, um Jesus Christus zu bringen.

·     Auf ihre Bitte hören: Was Er euch sagt, das tut! ( Joh 2,5)

Glaube braucht Zeichen

Im Zeichen des Pilgerheiligtums sucht Maria die Begegnung mit den Menschen und erinnert daran: Gott ist Mensch geworden in Jesus Christus. Er will den Alltag des Lebens mit uns teilen. Das symbolhafte Tun macht erfahrbar, was die Heilige Schrift uns berichtet:

Maria machte sich auf den Weg. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Vom Heiligen Geist erfüllt sagte Elisabeth: „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ (vgl. Lk 1,39ff.)

Damals und heute hinterlässt die Begegnung mit der Mutter des Herrn Spuren. Wo Maria ist, entsteht ein Strahlungszentrum der Liebe Christi.

Frank Berthold