KONTAKTY

Brief Ihrer kath. Pfarrgemeinde Otterstadt

Nr. 71 Weihnachten 2009


 

Gesegnete Weihnachten

Liebe Gemeinde!

In den vier Wochen des Advent singen wir immer wieder im Gottesdienst: „O komm, o komm Emanuel - und dann plötzlich heißt es: Christ, der Retter ist da!

Und wenn Weihnachten vorbei ist, ist alles wieder beim Alten. Doch wie kann der Herr und Retter Jesus Christus wirklich bei mir ankommen? Wie kann   bei mir aus Advent Weihnachten werden?

Als Kinder hätten wir am liebsten die Uhr vorgestellt, damit es schneller Weihnachten wird. Als Erwachsener stellt sich mir manchmal die Frage, ob es überhaupt Weihnachten wird? Nicht nur auf der Uhr und im Kalender, sondern in den Menschen selbst.

Wann fängt Weihnachten an?

Weihnachten beginnt nicht nur dann, wenn wir die alten Lieder singen und uns beschenken, mehr oder weniger stimmungsvoll oder in aller Hektik.

Weihnachten   beginnt dann, wenn wir uns als Menschen begegnen, wenn ich im anderen meinen Bruder und meine Schwester erkenne, ohne unsere eingespielten Äußerlichkeiten.

Der Schritt auf den Nächsten hin bewirkt, dass der Advent zum wahren Weihnachtsfest wird und dass dann Christus der Retter wirklich erfahrbar und spürbar da ist, für mich und die Anderen, an allen Tagen und nicht nur für ein paar Stunden, weil im Kalender steht, es wäre Weihnachten …

 

 

Krippe der Kath. Pfarrkirche in Otterstadt

 

Die Krippenfiguren in der kath. Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Otterstadt sind Gipsfiguren und stammen aus der Erbauungszeit der Kirche. Sie sind bis zu 40 cm hoch und als geschlossenes Ensemble erhalten. Geliefert wurden die Figuren einige Jahre nach 1891 von der Firma Haas in Cleve/Niederrhein. Zeitgleich wurde auch die Pfarrkirche St. Mauritius in Rülzheim mit den gleichen Statuen, nur in kleinerer Ausführung, beliefert.

Wir können nur staunen, dass die hiesigen Katholiken damals, kurz nach dem großen neugotischen Kirchenbau, eine so große Krippe angeschafft haben. Ihr Opfersinn ist unglaublich hoch gewesen!

Der Krippen-Stall wurde von Pfarrer Josef Pirro aus Sägespänen und Zement hergestellt – er ist bis zum heutigen Tag in Gebrauch. Vorher war eine Felsengrotte aus Pappmaché verwendet worden.

Das Hintergrundbild wurde von Pfarrer Pirro noch im Krieg 1943/44 auf Papier gemalt. Die Inschrift „Ehre sei Gott in der Höhe“ über dem Bild ist eine Holzsägearbeit des besagten künstlerisch hochbegabten Pfarrers und kann von hinten her beleuchtet werden. Die Älteren werden sich noch daran erinnern, dass früher in der mitternächtlichen Christmette während des Gloria diese Inschrift und der Krippenstall erleuchtet wurden.

Die Krippe wird alljährlich am Josefsaltar aufgebaut. Dabei wird die Krippenlandschaft jedes Jahr individuell mit Naturmaterialien (z. B. Moos, Rinde und Steine) von Philipp Hillenbrand und einem Helferteam gestaltet. Bei den Kindern besonders beliebt sind die beiden Kamele mit dem Kameltreiber, die mit den hl. 3 Königen jeweils  zum 6. Januar aufgestellt werden.

In den 90er-Jahren haben Herr Alfons Elzer und Herr Edmund Schehl das ursprüngliche Hintergrundbild überarbeitet und ein zweites Landschaftsbild angepasst.

Die Krippenfiguren wurden von Herrn Alfons Elzer ausgebessert, gereinigt und teilweise neu bemalt. Die Statuen waren zuletzt in den 30er - Jahren von Herrn Bernhard Herrmann gereinigt worden.

Die Spieluhr mit dem afrikanischen Kind, das ein Danke-Schild haltend aus einer Hütte kommt, wurde von Pfarrer Pirro und Schwester Vincentina initiiert und stammt aus der unmittelbaren Nachkriegszeit.   Das gesammelte Geld kommt traditionell der Missionsarbeit zugute. Die Spieluhr bringt nach Münzeinwurf im Wechsel die beiden Melodien "Ihr Kinderlein kommet" und "Stille Nacht" zu Gehör; sie läuft in jeder Weihnachtszeit über 900mal, was man aus der Anzahl der eingeworfenen Münzen ersehen kann, und das schon mehr als 6 Jahrzehnte. Das elektrische Innenleben der Spieluhr wird seit vielen Jahren von Michael Jaspers betreut.

Zwei stark beschädigte knieende Engel, denen schon Jahre lang die Flügel fehlen, werden momentan in Rödersheim von Kirchenmaler Hr. Johann Schindler originalgetreu restauriert.

Die Öffnungszeit der Kirche zum Besichtigen der Krippe ist von Weihnachten bis Ende Januar täglich von 10 bis 18 Uhr.                                             Frank Berthold

 

 

„Weg mit der Zipfelmütze“

Messdiener aus Otterstadt starteten „Weihnachtsmannfreie Zone—aber fair“

In Kooperation mit dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und der Fairhandelsorganisation GEPA startet der BDKJ Diözesanverband Speyer mit seinen Mitglieds- und Dekanatsverbänden die Aktion

„Weihnachtsmannfreie Zone – aber fair“!

Der BDKJ Speyer möchte Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene wieder mehr den Heiligen Bischof Nikolaus statt des Weihnachtsmannes der Konsumindustrie nahe bringen. Mit dem heiligen Nikolaus verbindet man die guten Seiten im Menschen: Uneigennützigkeit, Nächstenliebe und selbstloses Handeln.

Die Messdiener Otterstadt holen den Bischof Nikolaus aus der Versenkung und werden ihn in der „weihnachtsmannfreien Zone – aber fair“ verbreiten.

  „- aber fair“ soll es sein! Auch die Schokolade: Mit dem Kauf und Verkauf des fairen Gepa-Schokoladen-Nikolaus wird gleichzeitig der faire Handel unterstützt und macht auf das Thema „kritischer Konsum“ aufmerksam.

Auf dem Weihnachtsmarkt   am zweiten Advent werden die Messdiener fair gehandelte „Schoko-Nikoläuse“ anbieten:

Das passende Geschenk für den Nikolausteller!

 

Die heiligen drei Könige

Die Reliquien der drei Weisen aus dem Morgenland wurden ursprünglich in Mailand aufbewahrt. Nach der Unterwerfung Mailands brachte der Kanzler Barbarossas die Reliquien als Geschenk nach Köln, wo seither das Fest dieser Überführung am 23. Juli 1164 gefeiert wird.

Die drei Weisen wurden von einem Stern zum Stall von Betlehem geführt. Im Reliquienschrein des Kölner Doms, der über dem Hochaltar steht, werden die Gebeine der drei Weisen, die im Mittelalter zu Königen wurden, verehrt. Sie sind deshalb für die Gläubigen von Bedeutung, weil sie dem Stern gefolgt sind, und damit zu Vorbildern wurden. Sie haben die Zeichen und Hinweise erkannt, die den Menschen zu Christus führen.

Im Mittelpunkt des Festes der Erscheinung des Herrn steht der neugeborene Messias. Er ist bereits den Hirten erschienen, die die Engel zum Stall geschickt hatten. Die drei Weisen eröffnen eine weitere Dimension der Erscheinung des Messias, denn er wird schon kurz nach der Geburt von den heidnischen Sterndeutern als Heilsbringer erkannt. Dass einer der drei Könige mit schwarzer Hautfarbe dargestellt wird, zeigt, dass die Menschen die Bedeutung des Festes vom 6. Januar sehr gut verstanden haben. Mit der Ankunft der Sterndeuter erfüllt sich eine Prophezeiung des alten Testaments: die Völker werden zum Berg Sion, dem Jerusalemer Tempelberg, kommen und den einen, wahren Gott anbeten. Diese Verheißung hat sich mit der Ankunft der drei Sterndeuter erfüllt, der neugeborene Messias ist den Heiden erschienen.

Seit dem 6. Jahrhundert werden die drei Sterndeuter Könige genannt. Die Dreizahl leitet sich wohl von den drei Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe her, die im Evangelium erwähnt werden. Die Namen Caspar, Melchior und Balthasar werden den Weisen seit dem 9. Jahrhundert gegeben. Im 14. Jahrhundert glaubte man im christlichen Abendland, die Welt bestehe aus drei Kontinenten, nämlich Europa, Asien und Afrika. Daher verbreitete sich die Anschauung, die drei Könige symbolisieren die drei Kontinente. Die drei Könige sind auch Patrone der Reisenden. Die Gasthausnamen „Mohr“, „Stern“, „Krone“ erinnern daran.

Im Zusammenhang mit dem 6. Januar steht die Aussendung der Sternsinger. Je nach lokaler Gewohnheit ziehen die Sternsinger schon vor dem Dreikönigstag durch die Wohnviertel, um die Häuser zu segnen. Über die Tür werden die Jahreszahl und die Namen der Könige mit Kreide aufgezeichnet: 20+C+M+B+09. Die Buchstaben haben eigentlich die Bedeutung: „Christus Mansionem Benedicat“ – „Christus segne das Haus.“ Der Brauch geht auf das Mittelalter zurück. Die Kinder erhalten Gaben, die in den letzten Jahren den Kindern in der 3. Welt zugute kommen.

Am 6. Januar werden auch Wasser und Salz gesegnet, zum Gedächtnis an die Taufe Jesu, sowie die Kreide, mit der die Sternsinger die Türbalken bezeichnen.                                                                           Elisabeth Simon

                                                                      

Sternsinger 2010

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Am Samstag und Sonnstag, 09. und 10. Januar, kommen die Sternsinger ab 13 Uhr in unsere Häuser.

Wenn Sie in den vergangenen Jahren nicht besucht wurden, aber gerne möchten, dass die Sternsinger auch zu Ihnen kommen, so tragen Sie sich in die ausgelegte Liste im Kirchenvorraum ein oder rufen Sie bei Franz Berthold, unter der Tel.Nr. 33106, an.

Gerti André

Weltmissionssonntag

Die   kfd informiert über ihr Südafrikaprojekt

Am letzten Sonntag im Oktober, am 25. 10., wurde der Weltmissionssonntag gefeiert. Dieses Jahr hatten wir, die kfd, uns die Aufgabe gestellt, unser neues Projekt der Kirchengemeinde vorzustellen.

Wie bereits im letzten Kontakty berichtet, will die kfd eine Einrichtung der Mallersdorfer Schwestern in Südafrika unterstützen.

Der Gottesdienst wurde von der kfd mitgestaltet. Das Liturgieteam, Frau Thea Berthold, Frau Hilde Doser und Frau Maria Schlick, hatte sich zuvor mit dem Thema Aids in Südafrika auseinandergesetzt und besinnliche und aufrüttelnde Texte entworfen, die während der Messe von einigen Frauen vorgetragen wurden.

Zum Abschluss des Gottesdienstes lud Herr Pfarrer Buchert alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ins Pfarrheim ein.

Dort erwartete die Besucher eine Menge Wissenswertes über Südafrika.

Auf den Tischen waren viele interessante Gegenstände, wie Vasen, Körbe, Teppiche, Masken aus diesem Land ausgebreitet. An den Stellwänden konnte man sich über das neue Projekt kundig machen. Der Betrachter konnte über die Geschichte der Mallersdorfer Schwestern und ihr Wirken in Südafrika einiges in Erfahrung bringen und Bilder von ihren verschiedenen Missionsstätten auf sich wirken lassen.

Unser Projekt, ein Waisenhaus in Maria Raschitz, in dem hauptsächlich Aids-Waisen untergebracht sind, wurde hier den Besuchern näher gebracht. Während der ganzen Vorstellung lief der   Film „Zwischen Himmel und Hölle – Mallersdorfer Schwestern in Südafrika“, der sich ausführlich mit der Arbeit in den Missionsstationen befasst.

Damit nicht nur der Geist Nahrung bekam, war auch für das leibliche Wohl gesorgt worden. Würziger Roibos-Tee und typisches Gebäck aus Südafrika konnten probiert werden und wurden mit Appetit verzehrt.

Wir freuten uns sehr über das große Interesse der Besucher und auch über das Lob, das wir für die Ausstellung gespendet bekamen. Ebenso erfreut zeigte sich unsere Kassiererin, als sie das Geld im Spendenkörbchen zählte - fast 500 € waren in der Kasse.

Diese Spende wollen wir demnächst nach Südafrika überweisen.

Allerdings warten wir noch unseren Weihnachtsmarkt am 6. Dezember ab. Dort verkaufen wir Marmelade und Weihnachtsplätzchen am Stand des Pfarrgemeinderates. Diese Einnahmen werden wir ebenfalls nach Südafrika überweisen.

Unsere Ansprechpartnerin dort ist Schwester Melinda Seiler, eine Schulkameradin von Herrn Pfarrer Buchert. Jede Spende von uns wird ohne Abzüge an ihre Missionsstation überwiesen. Über die Verwendung der gespendeten Gelder wird Sr. Melinda uns immer wieder berichten.

Alle, die gern für die Missionsstation Raschitz spenden wollen, können dies durch den Kauf unserer Produkte erreichen.

Spenden für dieses Projekt können Sie einzahlen auf das Konto der

kath. Kirchenstiftung/kfd

bei der Kreis und Stadtsparkasse BLZ 547 500 10

Konto Nr. 40485                                                                                                                    Monika Schumacher

                                                          

Sozialkaufhaus Speyer „Warenkorb“

Sozialkaufhäuser sind Kaufhäuser in denen meist gebrauchte und/oder gespendete Waren angeboten werden. Sie sollen eine erschwingliche Einkaufsmöglichkeit bieten für Gebrauchsgüter, Haushaltswaren und Textilien. Träger der Speyerer Einrichtung ist die Caritas.

Der Warenkorb befindet sich in der Friedrich-Ebert-Str.2

Öffnungszeiten:            Mo., Mi., Do., 10-14 Uhr und 15-19 Uhr,

                                   Di. und Fr. 10-14 Uhr.

                                   Tel.06232-294065.  

 

Innenrenovierung unserer Pfarrkirche

Nachdem fast 2 Jahre in oder an unserer Kirche kein Gerüst mehr zu sehen war, konnten aufmerksame Beobachter Anfang September wieder ein solches (genauer gesagt sogar zwei) im Inneren der Kirche entdecken. Eine Firma aus Köln wurde vom bischöflichen Bauamt beauftragt festzustellen, welche farbliche Gestaltung die Kirche früher einmal hatte und was sich ggf. wieder rekonstruieren lässt. Die bei früheren Renovierungen nicht übertünchte Originalbemalung im Bereich der Orgel wird in dem zu erstellenden Gutachten sicherlich zu berücksichtigen sein.

Diese Untersuchungen helfen dem bischöflichen Bauamt und dem Verwaltungsrat bei der Entscheidung über eine mögliche farbliche Gestaltung bei der anstehenden Innenrenovierung der Kirche.

Bevor aber ein neuer Anstrich und eine wie auch immer geartete farbliche Gestaltung in Angriff genommen werden kann, ist eine Überprüfung und teilweise Erneuerung der Elektroinstallation durchzuführen.

Wie bereits im KONTAKTY 68 angedeutet wird bei dieser Maßnahme auch die Kirchenheizung von der Heizung des Pfarrhauses getrennt und auf Gas umgestellt. werden Die neue Gastherme wird in der Sakristei installiert. Von dort aus kann im Außenbereich der Kirche auf die alten Heizungsrohre zugegriffen werden. Nach heutigem Erkenntnisstand wird es wegen der Heizung keine Beeinträchtigung im Innenraum der Kirche geben.

Wegen der anstehenden Elektro - und Malerarbeiten wird die Kirche aber für ca. ein halbes Jahr geschlossen werden müssen. Die Arbeiten sollen nach dem Weißen Sonntag beginnen und wenn alles gut geht, sind wir zu Beginn der Adventszeit wieder in der restaurierten Kirche.

Während der Restaurierung können wir unsere Gottesdienste in der ev. Kirche feiern. Schon jetzt herzlichen Dank Herrn Pfarrer Buchholz und unseren evangelischen Mitchristen für das angebotene „Asyl“.

 Die mögliche farbige Gestaltung wird in der Gemeinde sicher noch für heftige Diskussionen sorgen. Der Verwaltungsrat hat sich Restaurierungen in der Umgebung angesehen (Edenkoben, Deidesheim - einige kennen auch St. Apostel in Viernheim) und sich Anregungen geholt.

Auf Grund des noch ausstehenden Gutachtens aus Köln wird das bischöfliche Bauamt einen Künstler beauftragen einen Vorschlag bezüglich der farblichen Gestaltung zu erarbeiten. Dieser Vorschlag muss dann beraten werden. Daran soll auch die Gemeinde in geeigneter Form beteiligt werden.

Auch muss das künstlerische Konzept   in den vorgesehenen Kostenrahmen passen. Die Gesamtmaßnahme ist mit

€ 350 000 veranschlagt. Darin enthalten ist auch der Bau einer Toilettenanlage im Kirchengarten, auf der Nordseite der Kirche.

Es ist zu erwarten, dass das bischöfliche Bauamt wieder 50 % der Baukosten und die Baunebenkosten übernimmt und wir hoffen, dass sich auch die Ortsgemeinde wieder mit einem ansehnlichen Zuschuss beteiligen wird. Den sicherlich noch beachtlichen Rest muss die Kirchengemeinde aufbringen. Unsere finanziellen Reserven sind aber durch die vorangegangenen Restaurierungsarbeiten weitgehend aufgebraucht.

Deshalb möchten wir Sie, liebe Gemeindemitglieder, noch einmal herzlich bitten, sich genau so spendenfreudig zu zeigen, wie dies in der Vergangenheit der Fall war. Helfen Sie uns die Renovierung im Jahre 2010 zu einem guten Abschluss zu bringen.

Spenden können Sie auf eines unserer Konten einzahlen:

Kath. Kirchenstiftung Otterstadt, Verwendungszweck „Kirchenrenovierung“

Kreis- und Stadtsparkasse:         Kto. 120 022      BLZ 547 50010

Oder Raiffeisenbank:                 Kto. 320 4316   BLZ 547 61411

Klaus Feichtner

 

kfd - eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft

Diesen Leitsatz setzen wir in die Tat um, indem wir uns für Menschen mit Behinderungen engagieren.

Vor 27 Jahren hat alles angefangen. Frau Hilde Doser wurde damals gefragt, ob sie mit ihren kfd-Frauen beim Ausrichten des jährlichen Herbstballs im Club 86 behilflich sein würde. Diesem Wunsch wurde Rechnung getragen.

Was ist der Club 86?

Er wurde 1970 von dem Schulpfarrer Herman Fronhöfer und der Katechetin Frau Inge Schmidt gegründet. Die Anzahl der Gründungsmitglieder betrug 86, daher der Name.

Ziel des Clubs:

Freizeitgestaltung mit geistig behinderten erwachsenen Menschen. Hierbei sollen, wenn möglich, behinderte Menschen ein Stück Gemeinsamkeit mit nichtbehinderten Menschen erleben

Aus diesem Grund bietet die Behindertenseelsorge der Diözese Speyer, unter der Leitung von Frau Daniela Meiser, jährlich einen Herbstball für die geistig behinderten Menschen an. Bei diesem großen Event mit ca. 300 bis 350 Teilnehmern und Teilnehmerinnen spielt eine Band zum Tanz auf. Es wird getanzt, gesungen, gelacht, bei der Tombola Gewinne ausgeschüttet und natürlich wird auch gegessen und getrunken.

Für den Service von Essen und Trinken ist nun die Bereitschaft der kfd gefragt. Jedes Jahr im Oktober machen wir uns mit fünf Frauen und zwei Männern auf den Weg nach Ludwigshafen, ins Heinrich - Pesch – Haus um dort aktiv zu werden. Wir Frauen bereiten das Büffet vor und sind für den Verkauf von Essen zuständig. Die beiden Männer sind verantwortlich für den Ausschank.

Natürlich kommen wir nicht mit leeren Händen dort an. 10 – 15 Kuchen für die Kaffeetafel bringen wir aus Otterstadt mit. Auf diesem Weg herzlichen Dank an die Kuchenbäckerinnen.

 

                                                                                 

Mittlerweile gehören wir zum „Inventar“ und werden schon bei unserer Ankunft von den behinderten Menschen liebevoll begrüßt. Mit unserem Engagement, den behinderten Menschen diesen Abend zu verschönen, gehören wir in die große Familie des Club 86. Maria Schlick

 

Erntedank 2009

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Beim Erntedankfest wird alljährlich Gott Dank gesagt für die Früchte, welche die Erde hervorbringt. In unserer Pfarrkirche werden diese Früchte alljährlich vom Obst - und Gartenbauverein vor dem Altar aufgebaut. Theo Herrmann und seinen Helfern sei dafür herzlich Dank gesagt.

 

ADVENIAT

Die Bischöfliche Aktion ADVENIAT unterstützt die Menschen in Lateinamerika. Helfen Sie mit Ihrer Spende bei der Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Spendenquittungen werden zugestellt, wenn Name und Anschrift auf der Opfertüte vermerkt sind, oder eine Spende überwiesen wird.

Überweisungen können Sie richten an:

Kath. Kirchenstiftung Otterstadt, Verwendungszweck „Adveniat“

Kreis- und Stadtsparkasse:         Kto. 120 022      BLZ 547 50010

Oder Raiffeisenbank:                 Kto. 320 4316   BLZ 547 61411

Mehr als Manneken Pis!

 

Jugendliche aus Otterstadt und Waldsee fahren mit der JUNGEN KIRCHE SPEYER nach Brüssel

Müde waren sie schon, aber dennoch bestens gelaunt: 40 Jugendliche, davon 12 aus Otterstadt und Waldsee, stiegen am Morgen des 31. Oktobers in Brüssel aus dem Reisebus. Gestartet waren sie um Mitternacht in Ludwigshafen, einige von ihnen waren eine Stunde später in Kaiserslautern zugestiegen. Wirklich geschlafen hatten die wenigsten von ihnen. Umso mehr wussten die Jugendlichen Kaffee und Frühstück ab 6.30 Uhr in der deutschsprachigen Gemeinde St. Paulus in Brüssel zu schätzen. Der dort tätige Pastoralreferent Joachim Lauer und das Jugendstufenteam der JUNGEN KIRCHE SPEYER hatten dafür gesorgt, dass alle Teilnehmer gut gestärkt in den Tag starten konnten. Nach Kaffee, Brötchen, recken und strecken lockte die Hauptstadt Europas: gemeinsam erkundeten die Teilnehmer Parks und Straßenzüge, das Parlamentsviertel und den „Grote Markt“, bestaunten Rathaus und Comicwände und ließen die Stadt bei schönem Wetter auf sich wirken.

 

Nachmittags hatten alle Teilnehmer Gelegenheit in eigenem Tempo mit Freunden noch versteckte Winkel kennen zu lernen. Während einige ihr erspartes und erarbeitetes Geld in Brüssler Pralinen, schicke Outfits, in Waffeln, Taschen und Geschenke investierten, schauten andere sich im Schokoladen- oder Comicmuseum um. Letztere waren nicht immer davon überzeugt, dass sich die investierte Zeit gelohnt hatte, erstere trugen stolz ihre Schätze in Rucksäcken und Tüten nach Hause. Am späten Nachmittag trudelten alle Teilnehmer langsam wieder in der deutschsprachigen Gemeinde ein. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst und Abendessen, stand der Bus zur Abfahrt bereit. Auf dem Rückweg hielt der Bus in der Nähe des Atomiums, das in der Nacht beleuchtet und in seiner Größe sehr beeindruckend ist. „Mindestens so gut wie der Eiffelturm in Paris“, urteilten die Teilnehmer.

Völlig erschöpft und sehr müde mussten einige von ihnen etwas länger sanft geschüttelt werden, um zurück in Kaiserslautern oder Ludwigshafen auch wirklich aus dem Bus auszusteigen. Ein Tag, zwei Nächte und eine Stadt: die Städtefahrt der JUNGEN KIRCHE bleibt denen, die dabei waren, sicher noch einige Zeit in sehr guter Erinnerung.

Die JUNGE KRICHE SPEYER organisiert in unregelmäßigen Abständen interessante und spannende Angebote für Kinder und Jugendliche: Ein Blick auf die Homepage des Verbandes lohnt sich: www.junge-kirche-speyer.de

Felix Goldinger

 

Im vergangenen Kirchenjahr

..wurden durch das Sakrament der Taufe in die Kirche aufgenommen :

MCj03355120000[1]

Matthes Erik Thor, Otterstadt

Wittmann Eva Sophia, Otterstadt

Grote Katharina, Otterstadt

Lang Katharina Laura, Mannheim

Lang Victoria Luisa, Mannheim

Webel Jonas, Otterstadt        

Flory Sarah Marie, Otterstadt

Tienzo Jordan Christina,Otterstadt

Eberhard Amon Aurelius, Otterstadt

Fladung Hannah, Otterstadt                          

Broich Mia Katharina, Römerberg

Kujan Sina Luisa, Otterstadt

Querbach Maja Lena, Wa.

Leyser-Hahn Susanne Monika, Otterst. (Erwachsenentaufe)

 

 

 

..wurde durch das Sakrament der Ehe Gottes Liebe zu uns Menschen sichtbar :

 

MPj04095660000[1]

Katz Thomas und Stomporowski Eva, beide Otterstadt

Liebe Volker und Bronstert Sabine Astrid, Stuttgart./Otterst.

Zentgraf Jörg Albrecht und Pastuszka Anna Maria, beide aus Germersheim

Webel Thomas und Bentz Melanie, beide aus Otterstadt

Bottke Martin und Blas Tanja, beide aus Otterstadt

Bouwman Marco und Gunkel Nastasia, beide aus Otterstadt

Stabenow Rolf und Steiger Dorothea, aus Schifferst/Speyer

Satzer Marcus und Scherrer Aylin, beide aus Speyer

Matthes Christian und Hofer Nadine, beide aus Otterstadt

.

.

.

..gingen uns in die Ewigkeit voraus:

MCj03466490000[1]

Bieber Kurt

Mangelsdorf Karl Heinz

Erbach Herbert

Thomanowsky Johanna H.M.

Fedezyna Maria            

Vögeli Charlotte Elisabeth

Kuhn Anna M.Gertrud

Spahl Gertrud

Elzer Hans

Bauer Maria

Ries Richard Werner

Erbach Emma Elisabeth

Philipp Cäcilia Elisabeth

Hansinger Nina

Nanzig Edith

Klaus Hedwig

Netter Diether

Erbach Karl Ernst

Schuch Karl

Zöller Margarete

Mellinger Eva

Erbach Adolf

Sebastian Ursula

Klein Karl

Schehl Lieselotte

Elzer Franz Josef

Schmitt Martha

 

Kirchenaustritte:14 Gerti André

 

Unsere Gottesdienste in der Weihnachtszeit

Sa. 12.12.2009

18.30 Uhr          Bußandacht in Waldsee

Sa. 19.12.2009

18.30 Uhr          Bußandacht in Otterstadt, anschließend Beichtgelegenheit

Do. 17.12.2009

15.00 Uhr          Alten- und Krankengottesdienst

Mo. 21.12.2009

von 9 bis ca. 12 Uhr -Haus-Krankenkommunion

Do.24.12.2009 Heiliger Abend

15.00 Uhr          Kinderkrippenfeier (Wortgottesdienst)

22.00 Uhr          Christmette, vom Kirchenchor mitgestaltet

Fr. 25.12.2009 Geburt des Herrn

  9.15 Uhr          Feierliches Hochamt

19.00 UhrVesper zum Weihnachtsfest mit sakrament. Segen

Sa. 26.12.2009 Heiliger Stephanus

  9.15 Uhr          Amt für die Pfarrgemeinde

Do. 31.12.2009 Silvester

17.00 Uhr         Jahresschlussgottesdienst

Fr. 01.01.2010 Neujahr – Hochfest der Gottesmutter Maria

10.30 Uhr          Hochamt

Do. 07.01.2010

19.00 Uhr         Amt zum Fest der Hl. Drei Könige mit Aussendung der Sternsinger