KONTAKTY

                          Brief Ihrer kath. Pfarrgemeinde Otterstadt

                   Nr. 68    Ostern     2009

 

Liebe Gemeinde,

wir kennen das nur zu gut aus unserem Alltag: Das Schicksal schlägt unerbittlich zu. Von heute auf morgen ändert sich unsere ganze, scheinbar so heile Welt und wir fragen nach dem „warum?" Krankheit, Leid und Tod sind gravierende Einschnitte in unserem Leben, die wir oft nicht begreifen und schon gar nicht verstehen können. Im Evangelium vom 2. Ostertag hören wir von zwei Jüngern Jesu, denen es ähnlich erging: Sie verstehen ihre Welt nicht mehr. Enttäuscht gehen sie den Weg von Jerusalem zurück in ihr Dorf namens Emmaus. Sie reden miteinander über das, was sie in den letzten Tagen an Enttäuschungen und Bitternissen erlebt haben... Sie können nicht fassen, warum ihr Freund und Meister sterben musste. Von Blindheit und Trauer erschlagen merken sie nicht, dass der Fremde, der mit ihnen geht, der Auferstandene ist. Uns geht es oft ähnlich. Obwohl wir von der Auferstehung immer wieder hören und wissen, sind wir durch unsere persönlichen Karfreitage wie blind geworden. Die Botschaft von der Auferstehung scheint gerade dann wenig hilfreich, wenn man so plötzlich vom Tod betroffen wird. Und doch ist diese Botschaft auch für uns die einzige Hoffnung. Die Botschaft von der Auferstehung ist keine billige Vertröstung, sondern für den, der glaubt, eine Wirklichkeit.

„Begreift ihr denn nicht? Musste das nicht alles so geschehen?"fragt der Auferstandene die beiden Jünger und diese Frage stellt er auch uns heute. Mit dem Begreifen haben auch wir unsere Schwierigkeiten. Aber wir dürfen trotz allem darauf vertrauen, dass unser Sterben müssen kein Willkürakt Gottes ist, sondern vielmehr, dass er uns im Sterben auffängt. Auch uns werden einmal die Augen aufgehen, wie den Emmausjüngern, als Jesus ihnen das Brot brach. Und wir werden erkennen, dass eben nicht der Tod, sondern das ewige Leben in Gott unser Ziel ist.

Feiern wir das Osterfest in diesem Vertrauen. Lassen wir uns von Jesus neu die Augen öffnen, damit wir, wenn’s darauf ankommt, nicht nur den Tod erkennen, sondern den auferstandenen Herrn.

So wünscht Ihnen allen mit diesen Gedanken ein gesegnetes Osterfest,

Ihr Pfarrer Thomas Buchert

Mehr als 800.000 Euro verbaut.

In den letzten Jahren wurden Sie in jedem KONTAKTY über den Baufortschritt bei der Kirchenrenovierung informiert. In der Dezemberausgabe konnte ich berichten: Die Außenrenovierung unserer Pfarrkirche ist abgeschlossen.

Heute wollen wir Ihnen einen Überblick über die entstandenen Kosten nach Jahren und Gewerken geordnet geben, ebenso über die Finanzierung.

 

 

 

Baunebenkosten

Steinmetzarbeiten

Kirchenfenster

Dachdeckung

Dachgauben und Zierden

Kupferdach Turm

Sakristei

Glockenstuhl

Schallläden

Gerüstbau

Entwässerung

Eigenleistung: Fremd- und Materialkosten

Gehwege, Bewässerung

Baustrom

Gesamtkosten

Finanzierung

Zuschuss Bischöfliches Bauamt

Ortsgemeinde Otterstadt

Denkmalschutzamt

Spenden

Kath. Kirchenstiftung

 

 

2005/2006

€uro

39.142

93.804

32.004

 

 

 

  5.198

20.814

17.891

21.287

 

 

 

   368

230.536

 

102.724

 

 

48.956

 

2007

€uro

  54.515

  95.698

  47.904

214.200

  25.165

 

 

 

    490

25.247

 

 

 

    326

463.545

 

277.710

 

 

55.345

 

2008

€uro

11.024

45.551

 

26.206

 

 

 

 

 

 

56.327

 

14.790

     641

154.540

 

128.006

 

 

25.416

 

Insgesamt

€uro

104.681

235.053

 79.908

240.406

 25.165

 

  5.108

20.814

18.381

46.534

56.327

 

14.790

  1.335

848.621

 

508.440

  60.000

    7.000

129.717

143.464

848.621

All denen, die zum Gelingen dieses großen Werkes beigetragen haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Dieser erste Teil der Renovierung unserer Kirche ist geschafft und bezahlt!

Nun geht es in diesem Jahr an die Neuanlage unseres Kirchengartens:

Die Anlage des Kirchengartens war auch vor der Kirchenrenovierung schon etwas in die Jahre gekommen und nicht mehr besonders attraktiv. Viele wilde Schösslinge der angepflanzten Sträucher waren aufgegangen, Efeu hat weite Teile des „Rasens" zugewuchert und der Rest des Rasens war ziemlich unansehnlich geworden.

Die Arbeiten im Außenbereich der Kirche, das Fällen einiger Bäume und nicht zuletzt die Verlegung einer neuen Abwasserleitung und der Rohre für ein Beregnungssystem haben dem Garten so zugesetzt, dass er völlig neu angelegt werden muss.

Wie aber soll der „neue" Kirchengarten aussehen? Soll man einfach wieder nur Rasen einsäen, oder die Chance nutzen und dem Garten ein neues Gesicht geben? Dabei ist auch zu bedenken, dass der Pflegeaufwand sich in Grenzen halten muss.

Wir haben uns nun entschlossen, den vorderen Bereich, d.h. die beiden großen Flächen rechts und links des Hauptzuganges zur Kirche als „biblischen Garten" anzulegen. In diesem Teil des Gartens werden ausschließlich Pflanzen ausgebracht werden, die in der Bibel genannt sind oder einen biblischen Bezug haben.

In diesen Bereich soll auch der bei den Aufräumungsarbeiten wieder freigelegte Brunnen der ehemaligen Wirtschaft „Zur Sonne" integriert werden. „Die Sonne" stand bis zum Kirchenbau in den 80er Jahren des 19. Jhd. auf dem Grundstück des heutigen Kirchengartens und wurde nach Abriss auf der anderen Seite der Kirchenstraße neu errichtet..

Die Arbeiten in diesem Bereich des Gartens haben bereits begonnen, Palisaden wurden gesetzt, Mutterboden wurde aufgebracht und das Gelände planiert. Der Bau der Wege und die Bepflanzung des "Bibelgartens" erfolgt dann spätestens im Mai. Danach müssen die Pflanzen auch mit Namen und den entsprechenden Bibelstellen beschriftet werden und eine Dokumentation ist zu erstellen.

 

 

        

Auf diesen beiden Flächen soll der Bibelgarten entstehen

Sie sehen, eine ganze Menge Arbeit liegt noch vor uns und auch einige Kosten fallen an. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich der eine oder andere von Ihnen entschließen könnte, die Kosten für einen Baum, einen Strauch oder auch ein ganzes Feld im Bibelgarten zu übernehmen.

Der Bibelgarten wird nicht nur unseren Kirchengarten aufwerten, er wird auch eine Bereicherung für die Ortsgemeinde sein und sicher auch den einen oder anderen auswärtigen Besucher anlocken.

Im Rest des Gartens wird Rasen eingesät

Dies sind die Aktivitäten in diesem Jahr.

Eine letzte große Aktion, die Innenrenovierung unserer Pfarrkirche, steht noch aus. Dabei sind auch die Erneuerung einiger Elektroleitungen (Elektrocheck ist bereits erfolgt) und der Austausch des Brenners der Kirchenheizung zu berücksichtigen. Die Kirche wird mit Öl beheizt und der Brenner befindet sich im Pfarrhaus, das mit der gleichen Anlage beheizt wird. An eine Trennung der Heizung für Pfarrhaus und Kirche sowie eine Umstellung auf Gas ist gedacht.

Die Planungsarbeiten laufen und wenn alles gut geht, können die Elektro - und Heizungsarbeiten sowie die Innenrenovierung unserer Kirche im Jahre 2010 erfolgen.

Wir sind sicher, dass Sie auch den letzten Abschnitt unserer Kirchenrenovierung mit Ihren Spenden unterstützen werden

Freuen wir uns schon heute auf - vielleicht Weihnachten 2010 - wenn wir unsere Kirche wieder in Betrieb nehmen können und im Jahre 2011 die 120. Wiederkehr der Weihe unserer Kirche im neuen Glanz des Gotteshauses feiern können.

Klaus Feichtner

Unsere Spendenkonten:

Raiffeisenbank Kto.Nr. 3204316 BLZ 547 614 11

Kreis – und Stadtsparkasse Kto.Nr. 120022 BLZ 547 500 10

 

Das alte Wegkreuz im Kirchengarten

Vor dem Haupteingang unserer Kirche steht auf der linken Seite ein 280 Jahre altes Kreuz.

Wie die Inschrift besagt, wurde es 1729 von den Eheleuten Joseph und Elisabetha Johannes zu Ehren des am Kreuz gestorbenen Heilands gestiftet. Die Eheschließung der Stifter wurde zum 23. April 1720 beurkundet. Jeweils 1724, 1726 und 1728 wurde dem Paar ein Sohn geboren. Der zweite Sohn mit Namen Konrad war seit seiner Kindheit behindert. Er starb dann auch 1743 mit 17 Jahren. Die Geburt des 3. Sohnes Bartholomäus, der 1728 gesund zur Welt kam, mag 1729 ein Grund zur Kreuzstiftung gewesen sein. Sicher wollte man auch noch für das kranke Kind Fürbitte leisten.

1872 zeigt ein Bild aus dem Kirchenbuch unserer Pfarrei (Ortschronik, Seite 263) als Standort dieses Kreuzes den Platz neben dem Hauptportal der „alten Kirche" (heute Remigiushaus). Da diese Kirche erst am 16. August 1750 eingeweiht wurde, ist anzunehmen, dass der ursprüngliche Standort beim Kirchlein am See (heute steht dort das Rotkreuzheim) gewesen sein müsste. Übrigens befand sich auch der damalige Friedhof bis 1824 gegenüber dem Kirchlein. Wegen häufiger Hochwassergefahr wurde nach und nach der ganze Ortsmittelpunkt von Otterstadt nach Westen verlagert.

Das Kreuz vor der Kirche wird seit längerer Zeit auch als Missionskreuz bezeichnet. An der Seite sind die Jahreszahlen der in Otterstadt abgehaltenen Volksmissionen verzeichnet. Darauf weist auch die Inschrift „Rette Deine Seele" hin.

1931 finanzierten die Eheleute Friedrich Berthold und Barbara geb. Schreckenberger die Umsetzung des Kreuzes von der „Alten Kirche" zum jetzigen Standort. Sie ließen auch die Christkönigsstatue anfertigen und dem Kreuz beistellen.

Mit dem Tod der 90 jährigen Barbara Johannes starb 1987 der Name Johannes in Otterstadt aus. Sie wohnte in der Mannheimer Str. 64 und betrieb mit ihrer Schwester Karolina eine kleine Landwirtschaft.

Bekannt waren sie im Dorf als die „Johannes—Mädle".

Franz Berthold

 

72 Stunden-Aktion: Uns schickt der Himmel

Am 7. Mai beginnt die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). An diesem Tag fällt für rund 100.000 Jugendliche in vielen Teilen Deutschlands zeitgleich um 17.07 Uhr der Startschuss zur bisher größten Jugend-Sozialaktion. Ab dann werden sie in cirka 2.500 Projekten zwischen Nord- und Bodensee rund 7,2 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden leisten - und damit die Welt ein bisschen besser machen: Über 40.000 Teilnehmende machen in mehr als 1650 Aktionsgruppen mit.

Auch in unserer Pfarrei hat sich eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zusammengeschlossen, die in 72 Stunden ein soziales, interkulturelles, ökologisches oder politisches Projekt umsetzen will. Bis zur letzten Minute bleibt geheim, welche Aufgabe auf die Gruppen zukommt. Ab dann gibt es kein "wenn und aber", alle gehen mit vollem Einsatz zur Sache: Für die Gruppen heißt das kreativ sein, improvisieren und immer wieder Hilfe suchen. Denn für große Aufgaben braucht es viele Hände. Die Erfahrung der vergangenen Aktionen zeigt: Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte, Fachleute, Firmen und andere Einrichtungen vor Ort packen gern mit an.

Die Jugendgruppen packen da an, wo Hilfe schon lange notwendig gewesen wäre und sie helfen mit, ihre direkte Umgebung freundlicher zu gestalten, indem sie ein Waldstück von Müll befreien, eine Kapelle renovieren oder im Kindergarten um die Ecke neue Spielgeräte bauen. Mit ihrem Tun füllen die Jugendlichen das Aktions-Motto "Uns schickt der Himmel" mit Leben. Denn sie zeigen: Wer für andere vom Himmel geschickt sein will, muss kein Engel sein, sondern einfach da anpacken, wo es nötig ist.

Halten Sie während der 72 Stunden-Aktion doch mal im Pfarrheim oder rund um die Kirche Ausschau nach den Kindern und Jugendlichen: Vielleicht schickt sie ja grade der Himmel!

Felix Goldinger, Pastoralassistent

 

Kennen Sie schon die

Auch wenn die PISA-Studie von der mangelnden Lesefähigkeit deutscher Schüler berichtet, in Otterstadt ist der Lesehunger nach wie vor groß. Das beweist der Jahresbericht der Katholischen Öffentlichen Bücherei. Die Bücherei im ehemaligen Pfarrkeller konnte im letzten Jahr abermals an ihre guten Ausleihzahlen der vergangen Jahre anknüpfen. Renner waren, wie immer die Kinder- und Jugendbücher mit 10.330 Entleihungen, aber auch die Romane und Sachbücher erfreuen sich weiterhin einer großen Beliebtheit, sodass die 6173 Bücher insgesamt 20.036 mal entliehen wurden. Mit 404 Entleihungen wurden aber auch die 6 verschiedenen Zeitschriften sehr gut ausgeliehen. Hier finden sich nicht nur Test und Finanztest, sondern auch PC Welt, Kraut und Rüben, Living at home und Familie & Co., die teilweise von Privatpersonen aber auch Otterstadter Firmen gesponsert werden. Neu in diesem Jahr dazu gekommen sind Vital, Selbermachen sowie Wohnen und Garten.

Besonderes Interesse zeigten die Kunden der Bücherei aber auch an den 1881 Non-Book-Medien (CD’s, MC’s, Hörbücher, CD-Rom’s, Videos und DVD’s). Diese wurden 12.444 mal entliehen im vergangenen Jahr.

Insgesamt verlieh die Katholische Öffentliche Bücherei Otterstadt-Waldsee 32.480 Medien an 935 Leserinnen und Leser. Übrigens sind nicht nur Otterstädter und Waldseer unter den Nutzern der Bücherei zu finden, zahlreiche kommen mittlerweile auch aus Speyer und dem gesamten Rhein-Pfalz-Kreis. Zusätzlich zum eigenen Bestand standen in Otterstadt im vergangen Jahr ca. 700 Titel aus der beim Bischöfl. Ordinariat in Speyer angesiedelten Büchereifachstelle zur Verfügung. Diese wurden etwa 3.500 mal entliehen. Diese Bücher werden von der KÖB selbst entliehen und nach Ablauf der Frist getauscht. So entdecken auch Vielleser immer wieder interessante Titel in der Bücherei vor Ort. Mit Titeln aus der Büchereifachstelle aber auch bei den Neuzugängen bemüht sich das 16 köpfige ehrenamtliche Büchereiteam immer wieder Leserwünsche nach speziellen Titeln oder Themen für Kindergärten und Schulen zu befriedigen.

Einen Schwerpunkt der Büchereiarbeit in Otterstadt bildeten auch im vergangen Jahr die 17 Veranstaltungen. Von Klassenführungen, Frühjahrsbuchausstellung, Aktion Schultüte, Flohmarkt, Bilderbuchkino, Weihnachtsbuchausstellung, Bastelnachmittag bis hin zur Autorenlesung reichte das Spektrum. In diesem Jahr wird ein neues Projekt, das vom Land Rheinland-Pfalz finanziert wird, mit dem Namen „Lesesommer" – Schock Deine Lehrer-lies ein Buch, das Veranstaltungsprogramm beherrschen. Dieses Projekt dauert vom Juni bis August. Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren können sich bei uns Bücher ausleihen. Die Anzahl der gelesenen Bücher wird auf einer Karte gesammelt und nimmt an einer Verlosung teil. Bei 3 gelesenen Büchern kann man außerdem einen positiven Vermerk ins nächste Zeugnis bekommen.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch der in diesem Jahr neu ins Leben gerufene „Literarische Stammtisch", bei dem in lockerer Runde über Interessantes und Lesenswertes von Seiten der Büchereimitarbeiter aber auch der Leser und Leserinnen berichtet wird.

Ab diesem Jahr kann man auch wieder Bücher zum Privatbesitz über unsere Bücherei beim Borromäusverein in Bonn portofrei bestellen. Für jedes bestellte Buch erhalten wir eine Vermittlungsprovision, die wiederum für neue Bücher verwendet wird. Mit jeder Bestellung unterstützen Sie also unsere Bücherei. Bücher bestellen können Sie außer telefonisch

(Tel. 49 08 40) auch über unsere Internetadresse: Buecherei-Otterstadt@gmx.de. Da wir nun auch Internet in der Bücherei haben, können wir dies gleich an Ort und Stelle für Sie bestellen und Sie über die Kosten informieren.

Kein Wunder, dass die 16 Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Ute Straßer über 3000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisten, um all dies zu ermöglichen.

Die Kath. Öffentl. Bücherei Otterstadt-Waldsee hat ihr Domizil in Otterstadt im ehemaligen Pfarrkeller unterhalb des Kath. Kindergartens und ist Sonntags von 10.00 – 12.00, Dienstags von 15.00 – 17.00 und Freitags von 09.00 – 11.00 Uhr sowie ab 22. April auch Mittwochs abends von 18.00 – 20.00 Uhr geöffnet. Alle Angebote sind kostenfrei, außer einem kleinen Obulus für den Leseausweis, zu nutzen.

Sollten Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Arbeit im Team bekommen haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden würden.

Kommen Sie einfach mal bei uns vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Für das Team der KÖB Otterstadt-Waldsee

Ute Straßer (Büchereileiterin)

Die Katholische Frauengemeinschaft – kfd – stellt sich vor

Die kfd, mit ihrem Sitz in Düsseldorf, besteht seit 80 Jahren und ist der größte Frauenverband in Deutschland mit rund 620 000 Mitgliedern.

In der Diözese Speyer feiern wir 2010 das 50-jährige Bestehen mit einem großen Gottesdienst im Dom.

Vor 27 Jahren hat sich eine Gruppe von 29 Frauen aus Otterstadt diesem Verband angeschlossen. Mittlerweile zählt unsere Gemeinschaft 63 Frauen, die ihr Leben nach dem Leitbild der kfd ausrichten.

Es sind Leitsätze, die in prägnanter Form die Kernbotschaft der kfd wiedergeben. Das Motto lautet:

Leidenschaftlich glauben und leben

Leidenschaftlich glauben und leben heißt, es mit ganzem Herzen zu tun, aus voller Überzeugung und mit großem inneren Engagement. Wer leidenschaftlich glaubt und lebt, teilt etwas von sich mit, von seinen Hoffnungen und Visionen, seinen Gefühlen, Sehnsüchten und Überzeugungen.

Leidenschaft hat immer mit Begegnung zu tun, mit der konkreten Hinwendung zu sich selbst, zu den Menschen und somit zu Gott.

Wer sich mit Leidenschaft dem Leben und dem Glaube öffnet, lässt sich in Mitleidenschaft ziehen und ist aufmerksam für die Fragen und Nöte anderer. Wo Menschen nicht gleiche Chancen und Rechte haben, ausgeschlossen oder verfolgt werden, da ruft die Leidenschaft nach Einsatz für Gerechtigkeit, eine bessere Welt und Kirche.

Leidenschaftlich glauben und leben hat somit immer eine politische Dimension. Leben geht nicht ohne den Glauben, und Glauben geht nicht ohne das Leben.

Das Motto des kfd-Leitbildes lädt Mitglieder und interessierte Frauen ein, die kfd als eine kraftvolle und lebendige Gemeinschaft zu entdecken, in der Frauen sich füreinander und für ihre Interessen einsetzen, miteinander Glauben und Leben teilen.

 

Schön, wenn wir Ihr Interesse an unserer Gemeinschaft geweckt haben.

Die Fortsetzung folgt im nächsten KONTAKTY

Das Leitungsteam:

Thea Berthold

Hilde Doser

Helga Hille

Gerda Oberfrank

Maria Schlick

Monika Schumacher

Lotte Wendl

Christine Werber

 

Das Leitungsteam: v. l. Gerda Oberfrank, Thea Berthold, Hilde Doser, Maria Schlick, Monika Schumacher und Christine Werber, es fehlen Helga Hille und Lotte Wendl

 

Erstkommunion 2009

Jesus – Brot des Lebens

 

In diesem Jahr empfangen am Weißen Sonntag (26. April) 10 Kinder unserer Pfarrei zum ersten Mal die Eucharistie:

Alina Berthold

Luca Dattge

Nadine Borger

Felix Kuhfus

Sarah Mendel

Philipp Kuhfus

Miriam Rüth

Adrian Piccoli

Lara Schmid

Simon Weinspach

Die Kinder haben sich seit den Herbstferien intensiv auf dieses Fest vorbereitet. Begleiten Sie die Kinder durch Ihr Gebet auf dem Weg in unsere Gemeinschaft!

Unser Wunsch für die Erstkommunionkinder:

Felix Goldinger

Die wichtigsten Gottesdienste in nächster Zeit

Do.02.04.2009

15 Uhr

Alten – und Krankengottesdienst

Palmsonntag 05.04.2009

10:30 Palmweihe vor der Kirche und Hochamt

19:00 Bußandacht anschl. Beichtgelegenheit bei

Pater Wiesler

Gründonnerstag

09.04.2009

19:00 Abendmahlgottesdienst

anschl. Betstunde von den kfd – Frauen gestaltet

Karfreitag

10.04.2009

15.00 Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu

Karfreitag und Karsamstag ist die Kirche

ganztägig zum Gebet am Hl. Grab geöffnet.

Karsamstag

11.04.2009

Vormittags Ostergabensammlung der Meßdiener

21:00 Osternachtfeier (Beginn mit der Segnung des

Osterfeuers am Kirchenvorplatz), es singt der

Kirchenchor, danach Agape im Pfarrheim

Ostersonntag

12.04.2009

10:30 Hochamt

18:30 Ostervesper

Ostermontag

13.04.2009

10:30 Hochamt

Erstkommunion und Großes Gebet

26.04.2009

10:15 Abholung der Erstkommunionkinder und

Jubilare am Pfarrheim, anschl. feierlicher

Gottesdienst

14:30 Eröffnung der Betstunden mit Kindern und

Jugendlichen, anschl. Betstunden nach

Wohnvierteln geordnet.

17:00 feierliche Schlussandacht, es singt

der Kirchenchor.

 

 

 

 

 

Ich

bin

die

Auferstehung

und

das

Leben

 

 

Ausblicke bis Sommer 2009

Fr. 01.05.2009

19:00 Eröffnung der Maiandacht

Mi. 20.05.2009

18:30 Bittprozession der Pfarreien Maria Himmelfahrt, Otterstadt und St. Martin, Waldsee zur Kapelle „14 Nothelfer".

Bei Regen: 19:00 Vorabendmesse in der jeweiligen Pfarrkirche

Pfingstsonntag

31.05.2009

10:30 Hochamt

20:00 Abschlussmaiandacht, mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Kirchengarten

Pfingstmontag

01.06.2009

10:30 Festgottesdienst zum 100 jährigen Jubiläum des Elisabethenvereins mit Chorgesang.

So., 07.06.2009

Gottesdienst zum Hoffest des kath. Kindergartens, dessen Träger der Elisabethenverein ist

 

Unsere Konten für Ihre Misereorspende:

Raiffeisenbank Kto.Nr. 3204316 BLZ 547 614 11

Kreis – und Stadtsparkasse Kto.Nr. 120022 BLZ 547 500 10

Überweisungen sind zu richten an: Kath Kirchenstiftung, Otterstadt

Verwendungszweck: Misereor

Spendenquittungen werden zugestellt, wenn Geld überwiesen wurde oder Name und Anschrift auf der Opfertüte vermerkt wurden.

Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens des Elisabethenvereins erscheint unser nächstes KONTAKTY bereits zum Pfingstfest.

Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist der 3. Mai .

 

Titelbild: Mosaik aus der Kirche des Klosters Hosios Lukas (Griechenland ) 11. Jhd.

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